26. Oktober 2021

Die Erschöpfung der Frauen: Wider die weibliche Verfügbarkeit von Dr. Franziska Schutzbach. Frauen haben heute angeblich so viele Entscheidungsmöglichkeiten wie nie zuvor. Und sind gleichzeitig so erschöpft wie nie zuvor

denn nach wie vor wird von ihnen verlangt, permanent verfügbar zu sein.

Die Geschlechterforscherin Franziska Schutzbach schreibt über ein System, das von Frauen alles erwartet und nichts zurückgibt – und darüber, wie Frauen sich dagegen auflehnen und alles verändern: ihr Leben und die Gesellschaft:

Die Erschöpfung der Frauen:
Wider die weibliche Verfügbarkeit
von Dr. Franziska Schutzbach

Droemer Verlag
(1. Oktober 2021)
Gebundene Ausgabe: ‎ 304 Seiten
ISBN-13: ‎ 978-3426278581
Gebundenes Buch 18,00 €
E-Book 15,99 €

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Die Erschöpfung der Frauen von Dr. Franziska Schutzbach

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Die Erschöpfung der Frauen von Dr. Franziska Schutzbach

Aus dem Inhalt

1 Sexuelle Verfügbarkeit
2 Die Ursachen des schlechten Selbstvertrauens
3 Warum Emanzipation so viel Kraft braucht
4 Körperscham
5 Mutterschaft
6 Emotionale Verausgabung im Beruf
7 Mental Load in Beziehungen und Familie

Buchzitat: In unserer Gesellschaft wird Weiblichkeit gleichgesetzt mit Fürsorglichkeit.

Frauen sind, ob in der Familie, in Beziehungen oder im Beruf, zuständig für emotionale Zuwendung, für Harmonie, Trost und Beziehungsarbeit – für Tätigkeiten also, die unsichtbar sind und kaum Anerkennung oder Bezahlung erfahren.

Frauen „schulden“ anderen – der Familie, den Männern, der Öffentlichkeit, dem Arbeitsplatz – ihre Aufmerksamkeit, ihre Liebe, ihre Zuwendung, ihre Attraktivität, ihre Zeit.

Frauen kämpfen jeden Tag gegen emotionale und sexuelle Verfügbarkeitserwartungen.

Es sind diese allgegenwärtigen Ansprüche, die Frauen in die Erschöpfung treiben.

Denn – deklariert als „weibliche Natur“ – ist die geleistete Sorgearbeit meist wenig anerkannt und bleibt unsichtbar.

Sie gilt ökonomisch als irrelevant und ist gerade deshalb ausbeutbar.

Das Buch Die Erschöpfung der Frauen von Dr. Franziska Schutzbach zeigt, dass die Verfügbarkeitsansprüche für unterschiedliche Frauen Unterschiedliches bedeuten:

Ob als Mütter oder als Mädchen, ob als schwarze oder weiße Frauen, als Migrantin, Trans- oder non binäre Person, als dicke oder lesbische Frau, ob im Dienstleistungssektor, in Pflegeberufen oder in der digitalen (Selbst)vermarktung, ob als Politikerin oder Künstlerin – die Verausgabung hat unterschiedliche Ausmaße und unterschiedliche Ursachen.

Die Geschlechterforscherin Franziska Schutzbach wendet sich gegen ein misogynes System, das von Frauen alles erwartet und nichts zurückgibt.

Und sie zeigt, welch vielfältigen Widerstand Frauen gegen die Ausbeutung ihrer Energie, ihrer Psyche und ihrer Körper leisten.

Ein Widerstand, der zu einer treibenden Kraft für neue Arbeits- und Lebensweisen wird und die Welt verändert.

  Ein kluger und fundierter Beitrag zu einer anhaltend aktuellen Debatte.

Franziska Schutzbach, geboren 1978, ist promovierte Geschlechterforscherin und Soziologin, Publizistin, feministische Aktivistin und Mutter von zwei Kindern. Im Jahr 2017 initiierte sie den #SchweizerAufschrei, seither ist sie eine bekannte und gefragte feministische Stimme auch über die Schweiz hinaus.

Ihre Forschungsschwerpunkte sind Geschlechterthemen wie Misogynie und Sexismus, darüber hinaus befasst sie sich mit den Kommunikationsstrategien von Rechtspopulisten. Franziska Schutzbach lebt in Basel.
Webseite: franziskaschutzbach.wordpress.com/

Die Erschöpfung der Frauen von Dr. Franziska Schutzbach
© Banner, Buchtexte: DROEMER Verlag