Die Botschaft: Der Weg zu Wohlbefinden, Lebendigkeit, Solidarität und Toleranz, der für uns alle erfolgreich sein wird

Von | Mai 11, 2020

Eine lebenswerte Zukunft im Einklang mit der Natur ist auf diesem Planeten möglich, wenn wir uns unserer Stärke als mitfühlende, intelligente und soziale Wesen bewusst werden. Von Gunther Moll.

1. Erdbewohner

Wir Menschen wohnen auf einem Planeten, der Vielfalt und Fülle ermöglicht und – unter günstigen Umständen – allen Lebewesen bietet.

2. Prosozial

Wir Menschen sind grundsätzlich auf ein Miteinander und ein Leben in sozialen Gruppen und Gemeinschaften wie im Einklang mit der Natur ausgerichtet.

3. Potentialität

Wir Menschen besitzen die große Fähigkeit zum vorausschauenden Denken und Planen, die große Gabe der Liebe und Mitmenschlichkeit sowie ein „inneres Gespür“ für Fairness und Gerechtigkeit.

4. Mittel

Wir Menschen verfügen über das Wissen, die Technik und die finanzwirtschaftlichen Mittel, um allen Lebewesen – uns selbst wie auch allen Tieren und Pflanzen – die notwendigen Lebensgrundlagen und passenden Lebensbedingungen zu schaffen beziehungsweise zu gewährleisten.

5. Handeln

Wir Menschen müssen von unseren Fähigkeiten und Gaben überzeugt sein, unserem „inneren Gespür“ folgen sowie für uns selbst, unsere Familien und unsere Gesellschaft eintreten und selbstbewusst und verantwortlich – für das Hier und Jetzt wie in die Zukunft ausgerichtet – handeln.

6. Wirtschaften

Wir Menschen kennen einen Weg zu Wohlbefinden, Lebendigkeit, Solidarität und Toleranz, der nicht nur möglich, sondern erfolgreich sein wird – für uns selbst, für die Natur und für den Frieden:

Der Wandel weg vom Wirtschaften nach Profit, Gewinnmaximierung und Wachstum um jeden Preis zum Vorteil weniger hin zu einem Wirtschaften zum Wohle aller, dem sozialen und ökologischen Wirtschaftsmodell der Gemeinwohl-Ökonomie.

7. Stärke

Wir Menschen sind zusammen stärker als alle Konzerne, Finanzimperien, Großbanken und Milliardenvermögen, wenn wir – Schritt für Schritt von Kommune zu Kommune, von Behörde zu Behörde, von Betrieb zu Betrieb, von Unternehmen zu Unternehmen … – diesen Weg konsequent beschreiten.

Die Botschaft, 8 Punkte, zweiter Teil

1. Einklang

Als Lebewesen haben wir Menschen im Einklang mit unserer Biologie, der Vielfalt und Fülle der Natur und der Rhythmen unseres Planeten zu leben.

Störungen wie Schlaf- und Bewegungsmangel, übermäßiges Essen, Überforderung, Hektik oder Licht-, Lärm- und Giftstoff-Smog machen uns reizbar, missgestimmt, müde, unglücklich und – letzten Endes – krank.

2. Wohlbefinden

Um gesund in körperlich-psychisch-sozialem Wohlbefinden zu leben, benötigen wir Menschen günstige Umstände: Aufwachsen in einer Familie (oder einer Familie entsprechenden Struktur) in Liebe, Glück und Verständnis, erholsamer Schlaf, umfangreiche Bewegung, gesunde Ernährung, liebevolle Beziehungen, vertraute soziale Kontakte, freies Denken und Entscheiden sowie sinnvolle und erfolgreiche Beschäftigungen.

3. Umstände

Unter günstigen Umständen sind wir Menschen gut und friedfertig. Können wir jedoch nicht in sozial getragenen Gemeinschaften und in Sicherheit aufwachsen und leben – oder sind wir Einsamkeit, Unsicherheit und Angst, Not und Mangel oder Unrecht und Bösem ausgesetzt, kann unser Leben von Jahrtausende alten Eigenschaften und Verhaltensweisen bestimmt werden:

Neid, Missgunst, Lüge, Betrug, Eifersucht, Gier, Geltungssucht und Machtstreben, Vergeltung und Rache – bis hin zum Morden von Mitmenschen, Misshandeln von Tieren und Zerstören unseres Planeten. Wir Menschen können machtgierig, habgierig, schlecht und böse werden.

4. Machtgier

Ohne schlechtes Gewissen, ohne Scham und Schuldgefühle können machtgierige Menschen Männer wie Frauen, ethnische Gruppen oder Bevölkerungen ganzer Länder mit Bedrohung, Missbrauch, Gewalt und Terror unterdrücken, ausbeuten, traumatisieren und sogar töten. Dabei führt – in „Teufelskreisen“ über Generationen hinweg – Gewalt zu Gewalt, Terror zu Terror und Krieg zu Krieg.

5. Habgier

Seit Jahrhunderten versuchen habgierige Menschen, die Natur und unseren Planeten zu beherrschen und in Besitz zu nehmen. Katastrophale Ereignisse von Wirbelstürmen, Überschwemmungen, Waldbränden und Dürren bis hin zu Virus-Pandemien geben uns aber deutlich zu spüren, dass trotz – oder gerade wegen – der Ausbeutung der Ressourcen und Vergiftung von Land, Luft und Wasser die Natur stärker als wir Menschen ist.

6. Ausreden

In der „Corona-Krise“ demonstrierten die Regierungen ihre Macht über unseren Alltag, ja unser gesamtes Leben. Diese Machtfülle zeigt, dass die regierenden Politiker*innen – wenn sie wollten – ihre Vorgaben und Gesetze nur noch für unser Wohl und das Leben auf unserem Planeten erlassen könnten.

Sollten sie sich aber weiter ihrer Machtsucht hingeben und uns an die Habgier von Großkonzernen, Finanzimperien, Großbanken und Milliardenvermögen verkaufen, sind sie feige, Versager oder Betrüger. Es gibt für sie – seit der Ausbreitung des Corona-Virus – keine Ausreden mehr.

7. Frieden

Wir Menschen können nur gemeinsam ein gutes Leben führen: Sozial verbunden mit unseren Mitmenschen sowie im Einklang mit der Natur und den Rhythmen unseres Planeten.

Der „Lockdown“ der „Corona-Krise“ erbrachte uns ein Anwachsen der Natur und ein erstes Erholen unseres Planeten.

Verordnen die Regierungen nun einen „Lockdowngegen das Schlechte und Böse, wie Armut, Hunger, Giftstoffe, Waffenproduktion, Terror und Morden, werden wir ein wunderbares Aufleben und Ausbreiten von Menschlichkeit erleben.

Die Regierungen können Kriege und Umweltzerstörung verbieten. Ansonsten müssen wir diese – natürlich friedfertig – mit allem Nachdruck dazu bringen.

8. Menschlichkeit

„Ich kann nichts ändern und bewegen“, so denken viele Menschen. Dies ist für uns, die Natur und unseren Planeten ein lebensgefährlicher Irrtum. Denn wir können mit „Glücksknoten“ aus Liebe, Wohlbefinden und Zufriedenheit in Beziehung, Familie, Freundschaften, Vereinen, Geschäften, Betrieben und „social media“ Kontakten ein riesengroßes Netz aus Menschlichkeit knüpfen.

So lange, bis dieses tragfähig ist, um in Frieden, Würde, Solidarität, Freiheit und Toleranz zu leben und fest genug, um Machtgier, Habgier, Ausbeutung, Zerstörung und Krieg für immer in einem „Lockdown“ gefangen zu halten.

Professor Dr. Gunther Moll
Leiter der Kinder- und Jugendabteilung für Psychische Gesundheit am Universitätsklinikum Erlangen
Webseite: www.gunther-moll.de
www.facebook.com/Professor.Gunther.Moll
Teils mit Wikipedia-Material

Gunther Moll Buchverzeichnis auf Amazon.de

DIE VORSTUFE ZUM PARADIES für uns alle
von Gunther Moll, Sarah Benecke, et al. | 1. August 2018

Zitat: 2018 veröffentlichte Gunther Moll gemeinsam mit der Journalistin und Redakteurin der Nürnberger Nachrichten Sarah Benecke und dem früheren Vorstandsvorsitzenden der Sparda-Bank München e.G. Günter Grzega das Buch Die Vorstufe zum Paradies für uns alle. Darin beschrieben die Autoren den Wandel vom Neoliberalismus zur Gemeinwohl-Ökonomie.

HIN UND HER GERÜCKT (Der erste Teil)
von Gunther Moll und Benjamin Moll | 31. Oktober 2017

Zitat: 2017 veröffentlichten Gunther und Benjamin Moll mit Hin und Her gerückt (Papeto-Verlag) ein Psychiatrie-Lehrbuch, in dem sich die Personenbeschreibungen zunehmend in einer Erzählung vermischen.

Der Umbruch: Wie Kinder, Eltern und Großeltern unser Land veränderten
von Gunther Moll und Benjamin Moll | 20. November 2016

Zitat: 2016 veröffentlichten Gunther und Benjamin Moll die gekürzte und überarbeitete Neufassung der „Kinderwagen-Revolution“ unter dem Titel Der Umbruch: Wie Kinder, Eltern und Großeltern unser Land veränderten.

„Gegessen wird, was auf den Tisch kommt!“: Die 10 größten Erziehungsirrtümer
von Ralph Dawirs und Gunther Moll | 20. Juli 2015

Buchzitat: Eine entspannte Reise durch unsere Kinderzimmer: Amüsant und unterhaltsam hinterfragen die beiden Hirnforscher und Entwicklungsexperten Ralph Dawirs und Gunther Moll die Top Ten der Erziehungsirrtümer – von „Essen macht groß und stark“ bis „Fernsehen macht dumm“.

Sie zeigen, warum sich diese einfach gestrickten und oft falschen Regeln so hartnäckig halten und setzen ihnen eine moderne, entspannte Erziehung ohne dogmatische Zwänge entgegen.

Das Buch erschien ursprünglich unter dem Titel »Die 10 größten Erziehungsirrtümer« im Beltz Verlag.

DieKinderwagenRevolution
von Gunther Moll und Benjamin Moll | 20. August 2012

Zitat: 2012 erschien im Papeto Verlag das Buch DieKinderwagenRevolution, welches Gunther Moll zusammen mit seinem Sohn Benjamin verfasst hat.

»Hallo, hier spricht mein Gehirn«: Eine Entdeckungsreise von der Zeugung bis zum Schulanfang
von Gunther Moll, Ralph Dawirs, et al. | 14. November 2011

Zitat: 2006 erschien Molls erstes Buch Hallo hier spricht mein Gehirn, das Gunther Moll zusammen mit Ralph Dawirs und der Journalistin Svenja Niescken verfasst hat, im Beltz Verlag.

Es befasst sich auf allgemeinverständliche Weise mit der Gehirnentwicklung in den ersten Lebensjahren und wurde innerhalb weniger Monate zum Bestseller.

Die 10 größten Erziehungsirrtümer und wie wir es besser machen können
von Ralph Dawirs und Gunther Moll | 17. Januar 2011

Zitat: 2010 wurde auf der Frankfurter Buchmesse das dritte Buch des Autorenduos Dawirs/Moll vorgestellt. Die 10 größten Erziehungsirrtümer und wie wir es besser machen können ist ein Erziehungsratgeber für „Eltern, die ihre Kinder wahrhaft lieben und deswegen schon jetzt fast alles richtig machen“ (Klappentext, Beltz Verlag). Dieses Werk wurde ebenfalls zum Bestseller.

Endlich in der Pubertät!: Vom Sinn der wilden Jahre
von Ralph Dawirs und Gunther Moll | 14. November 2011

Zitat: 2008 erschien der Nachfolger Endlich in der Pubertät – Vom Sinn der wilden Jahre ebenfalls im Beltz Verlag und wurde auf der Frankfurter Buchmesse offiziell vorgestellt. Der Jugendliche Lukas erzählt darin von den Wirren der Zeit zwischen Kindheit und offiziellem Erwachsenenalter. Auch dieses Buch erhielt ein positives Presse-Echo.

Gunther Moll

fordert in Büchern, Vorträgen und Offenen Briefen die Kinder auf, selbst für ihre Rechte und ihre Zukunft einzutreten („Fridays for Future“).

Video: Prof. Dr. Gunther Moll: “Die ‘chemische’ Reaktion” – Fridays for Future und Gemeinwohl-Ökonomie:

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Gunther Moll engagierte sich von 2005 bis 2011 auf Lokalebene für Bündnis 90/Die Grünen. Er war Mitglied des Parteirates und setzte sich für finanzielle Absicherung von Familien, kinderfreundliche Arbeitszeiten, bessere Kinderkrippen, kleine Gruppen in Kindergärten und Schulen sowie für ein „lebenswertes Leben“ für alle Menschen ein.

Weiterhin kämpft er für die Gewährleistung der in der UN-Kinderrechtskonvention vorgegebenen Rechte der Kinder, gegen die Abdrängung von Menschen, die nicht mehr oder noch nicht erwerbstätig sind, von Senioren und Kindern, in „Aufbewahrungsanstalten“ wie Altenheimen und Ganztagesschulen und für die „Abschaffung“ von Behinderten Menschen. 2008 kandidierte er erfolglos für den Bayerischen Landtag.

Seit Ende 2012 ist Gunther Moll Mitglied der Freien Wähler. 2013 kandidierte er erfolglos mit seinen Schwerpunkten Kinder, Familie, Schule und Gesundheit als Direktkandidat für den Stimmkreis Erlangen-Stadt für den 17. Bayerischen Landtag. In der Stadtratswahl am 16. März 2014 wurde er in den Erlanger Stadtrat gewählt.
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Die Botschaft – Der zweite Teil

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