Die Akte Skripal: Der neue Spionagekrieg und Russlands langer Arm in den Westen von Mark Urban

Es ist ein True-Life Le Carré: Im Frühjahr 2018 werden der ehemalige russische Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter Julija in England mit lebensbedrohlichen Vergiftungserscheinungen aufgefunden.

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Es gibt kaum Zweifel daran, dass der russische Geheimdienst hinter dem Anschlag mit dem Nervengift Nowitschok steckt:

 

Die Akte Skripal:
Der neue Spionagekrieg und Russlands langer Arm in den Westen
von Mark Urban
Aus dem Englischen von Pieke Biermann, Elisabeth Liebl, Werner Schmitz, Karl Heinz Siber, Karsten Singelmann und Henriette Zeltner
Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: Droemer HC
(2. Oktober 2018)
ISBN-13: 978-3426277850
Originaltitel: The Skripal Files. The Life and Near Death of a Spy
Gebundenes Buch EUR 19,99
E-Book EUR 17,99

 

Verlagsinfo zum Buch
Die Akte Skripal von Mark Urban

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Leseprobe zum Buch
Die Akte Skripal von Mark Urban

 

Die Akte Skripal von Mark Urban
bewerte ich wie folgt (maximal 10 Punkte):
Handlung, Thema: 10 Punkte
Schreibstil: 10 Punkte
Fazit: Urban führt den Leser in die Abgründe der russischen Geheimdienste …

 

Aus dem Inhalt:

Ein widerrechtlicher Gewaltakt

Erster Teil
Agent

Zweiter Teil
Gefangener

Dritter Teil
Zielobjekt

Nachbemerkungen

 

Zitat: Zahlreiche Staaten weltweit weisen nach dem Nervengift-Anschlag über 140 russische Diplomaten aus, Handelssanktionen werden verhängt – die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen erreichen ihren absoluten Tiefpunkt seit dem Kalten Krieg.

 

Mark Urban, der als BBC- Reporter seit Jahrzehnten über die Schattenwelt der Spionage berichtet, ist der einzige, dem sich Skripal anvertraut hat. Von 2017 bis zu dem Attentat führte der Autor mit ihm zahlreiche Exklusivinterviews.

 

Das Ergebnis:
Ein packendes Buch, das tief hineinführt in das neue Machtspiel zwischen Ost & West.

 

Angefangen bei Skripals Leben als Oberst des russischen Geheimdienstes, legt Mark Urban die Motive des Russen offen, sich als Doppelagent für den britischen MI6 zu verdingen, erzählt von seiner Verhaftung und seinem Prozess in Russland und von Srkipals Leben in Salisbury im Süden Englands, wo der Ex-Spion seit einem Agentenaustausch im Jahr 2010 lebt – in ständiger Furcht vor der Rache Putins.

Vielmehr jedoch enthüllt „Die Akte Skripal” als erstes Buch die Ereignisse, die zu dem versuchten Giftmord führten. Es stellt den schicksalhaften Tag des Anschlags in einen größeren politischen Kontext und zeigt, welche Bedeutung er für die Zukunft der Beziehungen zwischen Russland und dem Westen hat.

Die Akte Skripal: Der neue Spionagekrieg und Russlands langer Arm in den Westen von Mark Urban

Leselounge
Droemer veröffentlicht Enthüllungsbuch: Die Akte Skripal

 

VinTageBuch Info

 

In einer gemeinsamen Erklärung vom 15. März 2018 verurteilten die Regierungen Frankreichs, Deutschlands, der Vereinigten Staaten und des Vereinigten Königreichs „die erste offensive Verwendung von Nervenkampfstoffen in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg“ und nannten dies einen Anschlag auf die Souveränität Großbritanniens.

Es gebe zur Verantwortung Russlands für diesen Anschlag „keine andere alternative glaubwürdige Erklärung“.

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg sah am gleichen Tag den Anschlag auf Skripal „vor dem Hintergrund des Musters eines rücksichtslosen russischen Verhaltens seit vielen Jahren“.

Dies reiche von der Annexion der Krim über die Unterstützung der Separatisten in der Ostukraine und die russische Militärpräsenz in Moldau (Transnistrien) sowie Georgien (Südossetien und Abchasien) bis zur Einmischung in Montenegro und anderen Staaten des westlichen Balkan.

Hinzu komme eine russische Aufrüstung von Nordeuropa bis zum Nahen Osten. Russland verwische zudem in seiner Militärdoktrin auf gefährliche Weise die Grenzen zwischen konventioneller und nuklearer Kriegsführung.

Am 19. März verurteilten die Außenminister der EU den Giftanschlag scharf. Sie nähmen die britische Annahme ernst, dass wohl Russland hinter dem Anschlag stecke.

Am 22. März 2018 äußerte EU-Ratspräsident Donald Tusk nach Beratungen beim EU-Gipfel in Brüssel, man stimme mit der britischen Regierung darin überein, dass Russland mit hoher Wahrscheinlichkeit die Verantwortung für den Anschlag in Salisbury trage.

Am 23. März 2018 beorderte die EU ihren Botschafter Markus Ederer aus Moskau für Konsultationen zurück nach Brüssel.

Am 26. März 2018 gab die Pressesprecherin des Außenministeriums der Vereinigten Staaten, Heather Nauert bekannt, dass die Vereinigten Staaten insgesamt 60 russische Bedienstete ausweisen werden, unter anderem aufgrund der Verletzung der Chemiewaffenkonvention.

48 davon seien zuvor für eine bilaterale Mission mit den Vereinigten Staaten eingeteilt gewesen, weitere 12 seien Geheimagenten der Ständigen Vertretung der Russischen Föderation bei den Vereinten Nationen.

Außerdem wurde die Regierung der Russischen Föderation dazu aufgefordert, das russische Generalkonsulat in Seattle (Washington) bis zum 2. April 2018 zu schließen.

Insgesamt wiesen weltweit 27 Staaten aus Solidarität mit Großbritannien russische Diplomaten aus, darunter 18 EU-Länder.

Die NATO wies sieben Mitarbeiter der russischen Vertretung bei der NATO aus …

 

Die Akte Skripal von Mark Urban

 

 

Video: Fall Skripal: Russland kennt Verdächtige nicht

 

 

Zitat: Premierministerin May sagt, die beiden Verdächtigen seien russische Agenten gewesen …

 

Video: Putin bezeichnet Doppelagent Sergej Skripal als Landesverräter

 

 

Zitat: Der russische Präsident Wladimir Putin hat auf dem Energieforum in Moskau den vergifteten russischen Ex-Agenten Sergej Skripal in deutlichen Worten als Landesverräter und Dreckskerl bezeichnet …

 

“Einen Verräter zu töten

ist für den russischen Geheimdienst

so alltäglich wie Zähneputzen. 

Es ist nicht politisch, es ist rein operativ.”

Mark Urban