17. September 2021

Auf der Liste des UNESCO-Welterbes stehen derzeit (31.07.2021) 1.154 Kultur- und Naturstätten in 167 Ländern. 52 davon gelten als bedroht. Deutschland verzeichnet 51 Welterbestätten. Alte Synagoge und Mikwe in Erfurt als Welterbe nominiert

UNESCO-Welterbekomitee tagt 2022 in Russland

Alte Synagoge und Mikwe in Erfurt als Welterbe nominiert

Die 45. Sitzung des Welterbekomitees findet im Sommer 2022 in Russland statt. Das teilte das UNESCO-Komitee vor Abschluss seiner diesjährigen Beratungen mit.

In Kasan soll dann unter anderem über die Welterbe-Nominierung der Alten Synagoge und Mikwe in Erfurt entschieden werden.

Vintagebuch Tipp:

DuMont direkt Reiseführer Erfurt
Mit großem Cityplan
von Ulrich Seidel
DUMONT REISEVERLAG
Taschenbuch: ‎ 120 Seiten
ISBN-13: ‎ 978-3616010779

      

Auf seiner diesjährigen Tagung hatte das Komitee 34 Stätten auf vier Kontinenten zum Erbe der Menschheit erklärt. Mit der maritimen Handelsstadt Liverpool wurde zum dritten Mal eine Stätte von der Welterbeliste gestrichen. Die 44. Sitzung des UNESCO-Komitees endet am 31. Juli.

Hintergrund

Das UNESCO-Welterbekomitee tagt vom 16. bis 31. Juli 2021 online. Es setzt sich aus 21 gewählten Vertragsstaaten der Welterbekonvention zusammen.

Es entscheidet in der Regel jährlich über die Einschreibung neuer Kultur- und Naturstätten in die Welterbeliste und befasst sich mit dem Erhaltungszustand eingeschriebener Stätten.

Auf der Liste des UNESCO-Welterbes stehen derzeit 1.154 Kultur- und Naturstätten in 167 Ländern. 52 davon gelten als bedroht. Deutschland verzeichnet 51 Welterbestätten.

Neue Welterbestätten 2021

Deutsche Zentrale für Tourismus erweitert weltweite Kommunikationskampagne
Nachhaltigkeit zentrales globales Thema – Nachfrage im Tourismus steigt – Nachhaltige Angebote im Fokus

DZT, Die Covid 19-Pandemie hat das Bewusstsein der Reisenden für Nachhaltigkeit weltweit weiter geschärft. Das Interesse an intakter Natur, sorgsamem Umgang mit Ressourcen und Achtsamkeit für das eigene Wohlbefinden gewinnen an Bedeutung.

Diese Entwicklung der Kundenbedürfnisse nimmt die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) auf und erweitert 2021 den Radius ihrer Kampagne ‚Feel Good‘. Ab sofort wirbt sie in 14 Märkten für das umfassende Angebot nachhaltiger touristischer Produkte im Reiseland Deutschland.

Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der DZT: „Der aktuelle Sustainability Report von booking.com belegt, dass der Wertewandel – hin zu mehr Achtsamkeit, Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung bei Reisenden – durch die Covid 19-Pandemie einen deutlichen Schub erhalten hat.

83 Prozent der Befragten aus 30 Ländern halten nachhaltiges Reisen für unerlässlich, 61 Prozent gaben an, dass die Pandemie sie dazu veranlasst hat, in Zukunft nachhaltiger zu reisen.

Diese Kundenbedürfnisse bestätigen unsere langfristige Strategie, Nachhaltigkeit als Facette der Marke Reiseland Deutschland zu positionieren.

Mit ‚Feel Good‘ kommunizieren wir gezielt nachhaltige Qualitätsprodukte in internationalen Quellmärkten, um dem Restart des Incoming-Tourismus weitere Impulse zu geben.“

Feel Good 2021

Die DZT-Kampagne umfasst eine Qualitätsauswahl von Städten und Regionen sowie Unterkünften, die sich in besonderem Maße für Nachhaltigkeit im Tourismus engagieren.

Darüber hinaus thematisiert ‚Feel Good‘ konkrete Reiseerlebnisse, die nachhaltige Produkte und Services vor Ort erlebbar machen. So können Reisende im direkten Kontakt mit ‚Locals‘ nachhaltiges Engagement hautnah erleben.

Vier Cluster erleichtern die Orientierung in den Angeboten: ‚Aktiv in der Natur‘, ‚Wissen und Erleben‘, ‚Verantwortungsvoller Genuss‘ und ‚Nachhaltige Stadterlebnisse‘.

Tipps für nachhaltiges Reisen ergänzen das Informationsangebot und mit einem mehrsprachigen CO2-Rechner kann der Kunde die Emissionen seiner Reise erfassen und über Anbieter in seinem Land kompensieren.

Die Kampagne ‚Feel Good 2021‘ wird in den deutschen Anrainerstaaten Dänemark, Niederlande, Belgien, Frankreich, der Schweiz, Österreich und Polen, in den wichtigen europäischen Quellmärkten Schweden, Italien, Spanien und Großbritannien sowie in den bedeutendsten Überseemärkten USA, China und Japan ausgespielt.

Werbung auf den internationalen Social Media-Kanälen, darunter im Facebook News Feed, Instagram Feed und Instagram Explore Feed sowie in den Stories bei Facebook und Instagram führen die Kunden zu einer Microsite, die eine Qualitätsauswahl geprüfter Städte, Regionen und Hotels präsentiert.

Die auf der Microsite dargestellten Angebote wurden von der DZT in Zusammenarbeit mit den Landestourismusorganisationen und Nachhaltigkeitsexperten ausgewählt und redaktionell bearbeitet.

Zusätzlich wurde ein neuer Kampagnenfilm integriert. Dieser zeigt in Interviews Menschen, die vorbildlich nachhaltige Projekte umgesetzt haben beziehungsweise betreiben.

Petra Hedorfer: „Leistungsträger entlang der gesamten touristischen Wertschöpfungskette entwickeln mit großer Professionalität Angebote, die dem wachsenden Anspruch der Kunden an Umweltverantwortung, Nach- und Werthaltigkeit gerecht werden.

Unsere Kampagne erläutert den Mehrwert für den Gast: Geprüfte nachhaltige Angebote stehen für Qualität, Komfort, Genuss, Authentizität sowie Regionalität und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz.“ Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT)

Und es gibt noch einen ganz aktuellen Anlass, Deutschland jetzt als Reiseziel zu empfehlen: Ab sofort können sich weitere touristische Attraktionen in Deutschland mit dem Titel UNESCO-Welterbestätte schmücken.

Die Auszeichnung der Künstlerkolonie Mathildenhöhe in Darmstadt stärkt unsere Position als Kulturreiseziel Nummer 1 in Europa. Baden-Baden, Bad Ems und Bad Kissingen zeichnete die Welterbekommission zusammen mit acht anderen europäischen Orten als „Große Bäder Europas“ aus.

Außerdem wurden die sogenannten Schum-Stätten Mainz, Worms und Speyer als eine Wiege des europäischen Judentums mit dem Welterbetitel gewürdigt. Und schließlich wurde im Rahmen des seriellen Welterbes ‚Grenzen des Römischen Reiches‘ jetzt auch der Niedergermanische Limes Welterbe.

Das 400 Kilometer langes Teilstück der antiken Grenzbefestigungen mit Kastellen und Legionslagern verläuft entlang des Rheins vom rheinland-pfälzischen Rheinbrohl durch Nordrhein-Westfalen bis an die niederländische Nordseeküste.