Deutschland 1968. Achtundsechzig in der Literatur, in der Musik und im Film

Deutschland 1968. Achtundsechzig in der Literatur, in der Musik und im Film …

1968: demonstrierende Studenten, Polizisten mit Schlagstöcken und Wasserwerfern, Sit-ins an Universitäten und die Gründung von Kommunen.

Diese Bilder sind ins kollektive Gedächtnis eingebrannt. Die Musik wurde aggressiver, die Haare der Männer länger und die Röcke der Frauen kürzer. Eine Rebellion junger Menschen, die weder geplant noch organisiert war.

 

Doch war 1968 wirklich nur so?

 

Neben den bekannten und symbolträchtigen Bildern aus dem Jahr gibt es auch eine andere Wirklichkeit. Die Welt des konservativen Lebens in Deutschland: Die Frau am Herd, der Mann beim Frühschoppen und in den Charts stürmte Kinderstar Heintje an den Beatles und den Rolling Stones vorbei.

Die Dokumentation von Radio Bremen und NDR “Deutschland ‘68” zeigt das deutsche Leben im Jahr 1968 sowohl in der Bundesrepublik als auch in der DDR; in der Großstadt und auf dem Land. Der Film von Caroline Pellmann und János Kereszti leuchtet ein Jahr aus, das auch ein halbes Jahrhundert danach als historische Wegmarke für das heutige Deutschland gilt.

 

Proteste in West- und Ostdeutschland

23 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs befand sich Westdeutschland mitten im Wirtschaftswunder. Die Konjunktur brummte und der Wohlstand wuchs.

Doch das wiederaufgebaute Nachkriegsdeutschland sah sich vor neue Herausforderungen gestellt. Studentenproteste und außerparlamentarische Opposition bestimmten die Nachrichten.

Barbara Köster hat als Studentin in Frankfurt an vielen Demonstrationen teilgenommen und war Mitglied im Sozialistischen Deutschen Studentenbund. Sie erinnert sich: “Das war eine antiautoritäre Bewegung. Wir waren gegen Autorität jeglicher Art, in der Familie, im Gericht, im Hörsaal, zwischen den Geschlechtern.

Auch Peter Wietzke war damals bei fast jeder Demo und Straßenschlacht dabei. Allerdings auf der anderen Seite. Als junger Polizist hielt er seinen Kopf hin und hatte trotzdem Sympathie für die Rebellen: “Die Musik und sich gegen Autoritäten bemerkbar machen, das entsprach auch so meinem Gefühl.

Für die Aggressivität vieler Demonstranten hatte er aber gar kein Verständnis. “Wir haben 1968 fast täglich in Berlin Demonstrationen gehabt. Fast immer gab es verbale Aggressionen, meistens flogen danach Eier und später auch Steine.

Im Osten Deutschlands baute die SED ihre Macht aus. Dabei träumte ein Großteil der DDR-Bevölkerung von politischer Freiheit nach dem Vorbild des “Prager Frühlings”. “Wir kannten viele Menschen, die über die DDR meckerten. Aber keiner machte was. Wir wollten was tun”, erinnert sich Andreas Pilz.

Mit seinem Bruder und zwei Freunden malten sie 1968 in ihrem Heimatort nahe der Tschechischen Grenze Protestplakate gegen die Sprengung der Universitätskirche in Leipzig. Die vier Schüler wurden geschnappt und von der Stasi verhört. Zwei flogen von der Schule.

 

Emotionen und Widersprüche

 

In Westdeutschland erreichten die Proteste mit den Osterunruhen ihren Höhepunkt. Es gab hunderte Verletzte und sogar zwei Tote. Studentenführer Rudi Dutschke war auf offener Straße niedergeschossen worden. Darauf folgten deutschlandweite Proteste.

Studierende, Schüler und Angestellte warfen dem Axel Springer Verlag und seinen Tageszeitungen “Hetze gegen die Studentenbewegung” vor. Heinz Rittermeier, Sohn einer Stahlarbeiter-Familie in Bochum, wundert sich noch heute über die Unwissenheit mancher Studenten:

Die Studenten kamen hier zum Springer-Platz und wollten das Schild ‘Springer-Platz’ runterreißen. Das fand die Bevölkerung hier völlig daneben, weil dieser Platz nach Karl Springer, einem Widerstandskämpfer gegen das Nazi-Regime benannt wurde.” Es blieb nicht die einzige Irritation. Studenten und Arbeiter schlossen sich 1968 nur selten erfolgreich zusammen. Der Umbruch 1968 lief ungeplant, emotional und oft widersprüchlich.

Aber die Bewegung hatte eine grundsätzliche Richtung, ist Evelyn Frisinger überzeugt: “Wir waren alle links und wir waren auch engagiert.” Sie hatte damals in Bremen eine Mode-Boutique und hat lieber kurze Röcke und durchsichtige Blusen verkauft als auf Demos zu gehen.“Alles war möglich!”

 

Es war eine Revolution der Jugend!

 

Typisch für die 68er, dass Heinz Rittermeier widersprechen muss: “Eine Revolution war es nicht. Es hat die Gesellschaft nicht auf einen Schlag verändert, aber es hat Reformen angestoßen.

 

Ein Mythos – viele Perspektiven

 

Die Radio-Bremen-NDR-Dokumentation wirft einen persönlichen Blick auf Deutschland im Jahr 1968. Jeder hat seine ganz eigene Perspektive auf dieses Jahr und seinen Mythos.

Entweder sie haben als Student protestiert, als Polizist Demonstrationen aufgelöst, waren politisch engagierter Azubi im Stahlwerk, haben provokante Mode entworfen, in der DDR gegen das Regime protestiert oder als Kinderstar die Herzen des ganzen Landes erobert.

 

Aus der Summe ihrer Erlebnisse und Ansichten zeigt sich, wie das Leben in Deutschland 1968 war: (K)ein Jahr wie jedes andere!

 

Eine Bremedia Produktion im Auftrag von Radio Bremen, NDR und BR für Das Erste. Ein Film von Caroline Pellmann und János Kereszti. Quelle:

Geschichte im Ersten: Deutschland ’68
Reportage & Dokumentation
26.03.2018 | 23:30 Uhr | Das Erste
TV-Wiederholungen
Das Erste, 26./27. März 2018, 03:25 Uhr
tagesschau24, 30. März 2018, 21:55 Uhr
tagesschau24, 31. März 2018, 13:15 Uhr
tagesschau24, 5. April 2018, 19:15 Uhr
tagesschau24, 8. April 2018, 09:15 Uhr

 

1968: Protest. Revolte. Gegenkultur
von Detlef Siegfried
Gebundene Ausgabe: 299 Seiten
Reclam Verlag
(9. Februar 2018)
ISBN-13: 978-3150111499
Gebundene Ausgabe EUR 28,00
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Zitat: Hinter der Zeitenwende von 1968 steckt mehr als nur eine politische Revolte: Männer ließen sich die Haare lang wachsen, Frauen wollten endlich die Pille nehmen dürfen, Drogen wurden konsumiert, Musikfestivals, Kommunen und neue Zeitschriften stellten das vorhandene Weltbild auf den Kopf.

So unterschiedliche Heldenfiguren wie Twiggy, Rudi Dutschke, Che Guevara, Jimi Hendrix und Mao Tse-Tung traten auf den Plan, während die deutsche Politik noch mit dem Vermächtnis der NS-Zeit zu kämpfen hatte.

Es wäre jedoch ein Irrtum zu glauben, alles habe erst 1968 begonnen. Detlef Siegfried zeigt, welche gesellschaftlichen Veränderungen und politischen Ereignisse schon im Vorfeld nötig waren, damit die Revolte der Schüler, Studenten und Lehrlinge Fahrt aufnehmen konnte.

Dabei lässt er nicht nur die Gegenkultur in Großstädten wie Berlin oder Frankfurt am Main wieder aufleben, sondern rückt auch Schauplätze aus der bundesrepublikanischen Provinz ins Rampenlicht. Doch wie viel revolutionäre Dynamik ließ sich in die »roten« Siebzigerjahre hinüberretten? Und was wurde eigentlich aus all den Linken?

 

1968: Eine Enzyklopädie
von Rudolf Sievers (Herausgeber)
(edition suhrkamp)
Broschiert: 490 Seiten
Suhrkamp Verlag
ISBN-13: 978-3518133378
Broschiert EUR 14,99
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Zitat: Wir sind Deutschland und Papst, man redet von Karrierefrauen und Rabenmüttern, wenn die Kinder nicht Latein, Klavier oder Manieren lernen wollen, empfiehlt der Zeitgeist den Gebrauch des Rohrstocks.

Unter den Talaren verbirgt sich heute die hohle Rhetorik von Exzellenz und Humankapital, die sexuelle Revolution frisst angeblich ihre Kinder, mit lustig ist Schluss, und nun erklärt ausgerechnet »Bild«-Chef Kai Diekmann endgültig, warum die 68er an allem schuld sind.

Gegen diesen oberflächlichen konservativen »roll back« gilt es, die Ideen der revoltierenden Studenten wiederzuentdecken. Zu diesem Zweck hat Rudolf Sievers die wichtigsten intellektuellen Quellen der 68er zusammengestellt: von Karl Marx, Jean-Paul Sartre bis Peter Handke.

Zusätzlich ist auf jeder Seite ein Ereignis aus dem Jahr 1968 festgehalten – die Chronologie eines der »dichtesten Jahre der Weltgeschichte« (Peter Sloterdijk).

“Dieses Buch ist eine Singularität, ein Hybrid aus einer enzyklopädischen Sammlung all der theoretischen Bezugstexte, die man gelesen haben muss, um zu verstehen, was 1968 geschehen ist, und gleichzeitig sind in den Randspalten 365 Tage diese Jahres dargestellt.

Beim Blättern in diesem Buch begreifen wir wirklich, dass dies, vielleicht vom Jahr der Französischen Revolution abgesehen, das dichteste Jahr der Weltgeschichte gewesen ist. Hier wird der ganze Planet dargestellt, wir begreifen zum ersten Mal, was Globalisierung bedeutet 1968 ist deswegen das Schlüsseljahr der neueren Zeit weil wir es damals mit dem Ernstfall der Globalisierung zu tun bekommen haben.” Peter Sloterdijk

 

1968: Jugendrevolte und globaler Protest
von Norbert Frei
Broschiert: 288 Seiten
dtv Verlagsgesellschaft
ISBN-13: 978-3423246538
Broschiert ab EUR 8,61
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Zitat: Die Chiffre „68“ steht für ein Jahrzehnt der Rebellion. Nicht nur in der Bundesrepublik, in ganz Europa und rund um den Globus war eine kritische Jugend damals auf den Straßen, einen kurzen Sommer lang sogar hinter dem Eisernen Vorhang.

Norbert Frei sieht die Anfänge der weltweiten Bewegung in den USA. Im Kampf um die Gleichberechtigung der Schwarzen entstanden dort schon seit den fünfziger Jahren die später prägenden Formen des Protests: Sit-ins, Go-ins, Happenings.

Doch so sehr sich die Bilder glichen – unterschiedliche Gründe speisten die Unruhe einer ganzen Generation. In Deutschland war die »unbewältigte Vergangenheit« eine wesentliche Antriebskraft, in Frankreich war es der Verdruss an den neuen Universitäten. In England stand die Pop-Kultur im Vordergrund, und überall war der Protest gegen den Vietnamkrieg ein brennendes Motiv. 1968 hatte viele Gesichter.

 

Achtundsechzig: Eine Bilanz
von Wolfgang Kraushaar
Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
Propyläen Verlag
ISBN-13: 978-3549073346
Gebundene Ausgabe ab EUR 21,60
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Zitat: 1968 – das Jahr, an dem sich bis heute die Geister scheiden. Für die einen bedeutet es Aufbruch, Revolte und Emanzipation, für die anderen Flirt mit dem totalitären Kommunismus, Werteverfall und Geburtsstunde des RAF-Terrors. Was wollten die Achtundsechziger, was haben sie erreicht?

Vierzig Jahre danach zieht der Historiker Wolfgang Kraushaar, einer der besten Kenner der 68er-Bewegung, kritisch Bilanz. Kraushaar, seit vielen Jahren Mitarbeiter des Hamburger Instituts für Sozialforschung, hat sich als scharfer Kritiker der 68er-Mythen einen Namen gemacht.

Ob Internationalismus, antiautoritäre Erziehung oder sexuelle Befreiung – alles stellt er auf den Prüfstand und kommt zu verblüffenden Erkenntnissen. Führenden Köpfen der Bewegung weist er eine problematische Nähe zur Gewalt, antisemitische oder nationalistische Tendenzen sowie ein unausgegorenes Verhältnis zur deutschen NS-Vergangenheit nach.

Hinter revolutionär-emanzipatorischer Fassade verbargen sich tiefsitzende Ressentiments aus dem Gepäck der verachteten Vätergeneration. Wer die 68er-Bewegung in ihrer historischen Bedeutung wirklich verstehen will, kommt um dieses Buch nicht herum.

 

1968: Drei Generationen – eine Geschichte
von Claus Koch
Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
Gütersloher Verlagshaus
(26. Februar 2018)
ISBN-13: 978-3579086552
Gebundene Ausgabe EUR 22,00
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Zitat: »Es ist nun an unseren Kindern, die Kämpfe für eine gerechtere Welt auszutragen.« (Claus Koch)

»Die Eltern legten das Land in Schutt und Asche. Dann bauten sie es wieder auf, bis ihre Kinder 1968 in Berlin und anderswo es noch einmal anzünden wollten. Um damit die Vergangenheit endlich zum Schweigen zu bringen. Und ihre Kinder? Können sie, jenseits von Stillstand und trügerischer Ruhe das Land noch einmal zu neuem Leben erwecken?«

Revolte mit Langzeitwirkung: »1968« ist die Geschichte dreier Generationen, die sich in allem unterscheiden und doch so ähnlich sind.

Rasant erzählt wie ein Roadmovie, das in den 1950er-Jahren seinen Ausgangspunkt findet. Claus Koch, selbst 68er, nimmt seine Leser mit durch die wilden 60er-Jahre bis zu den Kindern und Enkeln der 68er.

Der Mythos 68 und seine Folgen
Das Erbe der 68er verstehen
Das politische Projekt des Aufbegehrens – und was das heute bedeutet
Was 1968 und 2018 generationsübergreifend miteinander zu tun haben

Aus dem Inhalt:
Das große Aufbegehren
“Catch the Wind”: Gammler und Hippies
Das Attentat auf Rudi Dutschke
Kommune 2
Die Kinder und Kindeskinder der 68er

 

Wir vom Jahrgang 1968 – Kindheit und Jugend
von Martin von Arndt
Gebundene Ausgabe: 64 Seiten
Wartberg Verlag
ISBN-13: 978-3831315680
Gebundene Ausgabe EUR 12,90
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Zitat: Aufgeregt und erwartungsvoll, so blickten wir damals in die Zukunft! Erinnern Sie sich mit uns an die ersten 18 Lebensjahre an Ihre Kindheit und Jugend!

Jahrgang 1968 – Unser Geburtsjahr ist sprichwörtlich geworden für gesellschaftlichen und politischen Aufbruch, im Westen (Studentenunruhen) wie im Osten (Prager Frühling).

Aber dafür können wir ja nix! Wir wuchsen friedlich auf mit Laufstall und Gitterbett, Bonanzarad und Barbie. Wir stylten uns die Haare als Punker oder Popper.

Andere wieder waren “Ökos” mit Latzhosen und Jesuslatschen. Und mit 18 machten wir nicht nur den Führerschein, sondern fuhren per Inter Rail ins Ausland. Kurzum, wir hatten eine bewegte Kindheit und Jugend.

 

Die Schlager des Jahres 1968
Audio CD (5. Januar 2018)
Anzahl Disks/Tonträger: 2
Format: Doppel-CD
Label: Musictales (Alive)
ASIN: B077FDNH44
Audio-CD EUR 9,89
gebraucht ab EUR 8,90
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Zitat: In Deutschland wird die Mehrwertsteuer eingeführt. Im Januar 1968 startet Nordvietnam die Tet-Offensive gegen Saigon. In der Tschechoslowakei beginnt unter Alexander Dubcek der Prager Frühling.

Am 4. April 1968 fällt Martin Luther King in Memphis einem Mordanschlag zum Opfer. In New York wird das Musical – Hair – uraufgeführt.

Im Mai 1968 kommt es erst in Paris, dann in ganz Westeuropa zu Studentenunruhen.

Am 5. Juni wird Robert Kennedy ermordet. Im August marschieren Truppen des Warschauer Pakts in der Tschechoslowakei ein. Jacqueline Kennedy heiratet den griechischen Reeder Aristoteles Onassis.

In Mexiko beginnen die XIX. Olympischen Sommerspiele, der Amerikaner Bob Beamon springt sensationelle 8,90 m weit.

Der Erfolgsfilm – Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung – erlebt in Essen seine Uraufführung. – Die Lümmel von der ersten Bank – brachten das Kinopublikum in ganz Deutschland zum Lachen.

Mit Apollo 8 gelingt die erste bemannte Mondumrundung. In Ägypten werden die berühmten Tempel von Abu Simbel wegen des Baus des Nasser-Stausees in ein höheres Gebiet verlegt.

Die grassierende Hongkong-Grippe fordert fast eine Million Menschenleben. Der 1. FC Nürnberg wird deutscher Fußballmeister.

Graham Hill gewinnt zum zweiten Mal die Formel 1-WM und Italien wird Fußball-Europameister.

Die Beatles und die Bee Gees dominieren die Hitparaden, die meistverkaufte Single in Deutschland im Jahr 1968 war jedoch – Mama – des damals 13-jährigen Heintje.

Titelverzeichnis
Disk: 1
1. Heintje – Mama
2. Peter Orloff – Es ist nie zu spät (Neuaufnahme)
3. France Gall – Der Computer
4. Drafi Deutscher – Der Hauptmann von Köpenick
5. Wencke Myhre – Flower-Power-Kleid
6. Graham Bonney – Wähle 3-3-3
7. Dorthe – Wärst du doch in Düsseldorf geblieben (Neuaufnahme) (Version 2017)
8. Manuela – Guantanamera
9. Ronny – Sie war so wunderbar
10. Ricky Shayne – Du bist zu schön um allein zu sein
11. Kirsti – Von mir aus kann es regnen
12. Heintje – Du sollst nicht weinen
13. Graham Bonney – 99,9 Prozent
14. Peggy March – Canale Grande Number One
15. Erik Silvester – Du liebst nur einmal (Take Time To Know Her) (Neuaufnahme)
16. Manuela – Karawane aus Abadan
17. Bata Illic – Die Welt ist voller Liebe (Neuaufnahme)
18. Adam & Eve – The Polish Lady
19. Siw Malmkvist – Harlekin
20. Leslie Hammond Orchestra – Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung (Neuaufnahme)
21. Ohio Express – Yummy Yummy Yummy (Neuaufnahme)

Disk: 2
1. Adamo – Es geht eine Träne auf Reisen
2. Graham Bonney – Traumgirl
3. Manuela – Das Haus von Huckleberry Hill
4. Heintje – Heidschi Bumbeidschi
5. Ronny – Hohe Tannen
6. Peggy March – Das ist Musik für mich
7. Rex Gildo – Wer das verbietet
8. Mary Roos – Das hat die Welt noch nicht erlebt
9. Adam & Eve – I Saw My Flower Blooming Today
10. Bata Illic – Dich erkenn ich mit verbundenen Augen
11. Erik Silvester – Susanna (Neuaufnahme)
12. Manuela – Wenn es Nacht wird in Harlem (When A Man Loves A Woman)
13. Drafi Deutscher – Rock n Roll Lady
14. France Gall – Merci, Herr Marquis
15. Kirsti – Du darfst nicht weinen
16. Heintje – Ich bau dir ein Schloß
17. Peggy March – Mississippi Shuffle Boat
18. Ronny – Doch dann kamst Du
19. Manuela – Herzklopfen
20. Graham Bonney – Schneewittchen
21. Ohio Express – Chewy Chewy (Neuaufnahme)

 

Deutsche Schlager 1967-1969
Audio CD (20. Oktober 1997)
Anzahl Disks/Tonträger: 1
Format: Box-Set
Label: Polydor (Universal Music)
ASIN: B000026FHG
Audio-CD EUR 14,93
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Zitat: Den Fans von Oldies und deutschen Schlagern der 60er Jahre
kann ich diese Dopple CD nur empfehlen. Die CD Reihe ist bestückt mit guten deutschen Schlagern/Hits und ist sehr zu empfehlen. Alles Originalaufnahmen aus dieser Zeit.

CD 1:
1967

1. Roy Black – Meine Liebe zu dir, 2:52
2. Whistling Jack Smith – I Was Kaiser Bill’s Batman, 2:18
3. Freddy – Seemann, weit bist du gefahren, 2:19
4. Wencke Myhre – Komm allein, 2:29
5. Bata Illic – Die Welt ist voller Liebe, 2:46
6. Anna-Lena – Dein Herz, das muss aus Gold sein, 2:21
7. Sacha Distel – Irene von Avignon, 3:16
8. Vicky – Morgen sehen wir uns wieder, 2:42
9. Ivo Robić – Denk’ ich immer nur daran (So wie es früher einmal war) 3:14
10. Connie Francis – Es ist so schön, dass es dich gibt, 2:25
11. Orchester James Last – Lara’s Theme, 3:24
12. Roy Black – Frag nur dein Herz, 2:50
13. Renate Kern – An irgendeinem Tag, 2:36
14. Freddy – Morgen beginnt die Welt, 2:54
15. Siw Malmkvist – Ein neues Spiel – ein neues Glück, 2:34
16. Gus Backus – Ein Koffer voller Souvenirs aus Germany, 2:32
17. Anna-Lena – Bleib’ doch steh’n, 2:27
18. Connie Francis – Keine Liebe ohne Tränen, 2:25
19. Vicky – Grünes Licht, 2:21
20. Wencke Myhre – Wer hat ihn geseh’n? 2:13

 

CD 2:
1968

 

1. Roy Black – Bleib bei mir, 3:02
2. Dorthe – Sind Sie der Graf von Luxemburg? 2:51
3. Freddy – Deine Welt, meine Welt, 3:12
4. Die Travellers – Romeo und Julia, 2:31
5. Chris Robert – Wenn du mal einsam bist, 2:53
6. Siw Malmkvist – Harlekin, 2:14
7. Roy Black – Ich denk’ an dich, 2:55
8. Dorthe – Wärst du doch in Düsseldorf geblieben, 2:34
9. Bata Illic – Mit verbundenen Augen, 3:16
10. Siw Malmkvist – Olé-Okay, 2:17
11. Vicky – Bunter Luftballon, 2:58
12. Freddy – Don diri don, 2:53
13. Renate Kern – Lieber mal weinen im Glück, 2:43
14. Roy Black – Wunderbar ist die Welt, 2:33
15. Wencke Myhre – Sie trägt ein Ding Dong Bama Lama Sing Song Teeny Weeny Flower Power Kleid, 2:31
16. Vicky – Heut war Premiere, 2:32
17. Anna-Lena – Dein Glück ist mein Glück, 2:25
18. Renate Kern – Du mußt mit den Wimpern klimpern, 3:04
19. Siw Malmkvist – Carneval in Caracas, 3:65
20. Wencke Myhre – Ein Hoch der Liebe, 2:31

CD 3:
1969

1. Roy Black – Das Mädchen Carina, 3:20
2. Wencke Myhre – Er steht im Tor, 3:00
3. Chris Roberts – Die Maschen der Mädchen, 2:38
4. Karel Gott – Was damals war, 4:12
5. Siw Malmkvist – Primaballerina, 2:43
6. Freddy – Alle Abenteuer dieser Erde, 3:05
7. Vicky – Karussell d’amour, 3:09
8. Peter Rubin – Azzurro, 3:30
9. Renate Kern – Lass doch den Sonnenschein, 2:33
10. Karel Gott – Lady Carneval [deutsch] 2:59
11. Anna-Lena – Zum Weinen kein Talent, 2:40
12. Siw Malmkvist – Zigeunerhochzeit, 2:33
13. Bata Illic – Schließ deine Augen und schau in mein Herz, 3:00
14. Peter Rubin – Immer mehr, 2:51
15. Renate Kern – Lieber heute geküsst, 2:27
16. Freddy – Als ich noch ein Junge war, 2:48
17. Vicky – Halt die Welt an, 3:04
18. Roy Black – Dein schönstes Geschenk, 2:48
19. Wencke Myhre – Abendstunde hat Gold im Munde, 2:37
20. Bata Illic – Die Liebe kommt am Abend – das Glück kommt in der Nacht, 2:48

Das waren Schlager 1968
Format: Vinyl
Label: Polydor
ASIN: B0179O6ZF8
Vinyl ab EUR 36,95
MP3 EUR 7,99
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1. Freddy – Deine Welt, meine Welt, 3:12
2. Chris Robert – Wenn du mal einsam bist, 2:55
3. Wencke Myhre – Sie trägt ein Ding Dong Bama Lama Sing Song Teeny Weeny Flower Power Kleid, 2:29
4. Peter Rubin – Hätt’ ich einmal nur Zeit, 2:40
5. Renate Kern – Lieber mal weinen im Glück, 2:38
6. Susie Dorée – Wärst du doch in Düsseldorf geblieben, 2:31
7. Karel Gott – Delilah, 3:05
8. Bee Gees – World, 3:06
9. Roy Black – Bleib bei mir, 3:03
10. Siw Malmkvist – Harlekin, 2:16
11. Michael Schanze – Ich bin kein Lord, 2:26
12. James Last – Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung, 2:25

 

1968 Chart Hits CD und 1968 Geburtstagskarte
Audio CD
Erscheinungsdatum: 2011
Anzahl Disks/Tonträger: 1
Format: CD, Collector’s Edition, Compilation, Original recording, Special Edition
Label: CD Card Company
Spieldauer: 40.00 Minuten
ASIN: B00P9QAWK8
Audio-CD EUR 15,77
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Tracks auf der CD:

1. Fleetwood Mac – Albatross
2. Simon and Garfunkel – Mrs. Robinson
3. Gary Puckett and The Union Gap – Young Girl
4. Andy Williams – Can´t Help Falling In Love
5. 1910 Fruitgum Co – Simon Says
6. Elvis Presley – Guitar Man
7. Sly and The Family Stone – Dance To The Music
8. Nina Simone – Ain´t Got No-I Got Life
9. Box Tops – Cry Like A Bab
10. Big Brother & The Holding Company – Piece Of My Heart
11. Ohio Express – Yummy, Yummy, Yummy
12. Reparata and The Delrons – Captain Of Your Ship
13. Hugo Montenegro – The Good, The Bad & The Ugly
14. The Byrds – You Ain´t Going Nowher
15. Lemon Pipers – Green Tambourine
16. Gun – Race With The Devil
17. Bruce Channel – Keep On
18. José Féliciano – Light My Fire
19. Laura Nyro – Stoned Soul Picnic
20. The Love Affair – Everlasting Love

 

 

VinTageBuch Info

 

Das Jahr 1968 ist in vielen Ländern der Höhepunkt der linksgerichteten Studenten- und Bürgerrechtsbewegungen der 1960er-Jahre, die daher auch als 68er-Bewegung bezeichnet werden.

In den USA sind das die Proteste gegen den Vietnamkrieg und die schwarze Bürgerrechtsbewegung, deren Anführer Martin Luther King im April des Jahres ermordet wird, in Frankreich die Mai-Unruhen, in der Bundesrepublik die Studentenbewegung, die Proteste gegen die Notstandsverfassung und die Außerparlamentarische Opposition, in der ČSSR der Prager Frühling, in Polen die März-Unruhen, die Studentenproteste in Mexiko und in Japan die Proteste von Zengakuren.

Vietnamkrieg

Am 30. Januar startet die Nationale Front für die Befreiung Südvietnams (FNL) aus dem kommunistischen Nordvietnam mit rund 84.000 Kämpfern die Tet-Offensive und greift die Provinzhauptstädte Saigon und Huế an.

Strategie und Stärke der Angriffe überraschen die amerikanischen und südvietnamesischen Truppen, welche sich bis dahin in dem Konflikt eher in der Oberhand sahen. Die Offensive endet in einer schweren militärischen Niederlage für die FNL, welche die Hälfte ihrer Truppen verliert.

Saigon und Huế werden schwer zerstört. Die FNL wird stark geschwächt und tritt im weiteren Verlauf des Krieges kaum noch in Erscheinung. Sie kann jedoch einen wichtigen psychologischen Erfolg verbuchen:

Erstmals wird der US-Öffentlichkeit deutlich, dass der Vietnamkrieg mit einer Niederlage enden könnte. Präsident Lyndon B. Johnson verliert an Popularität und politischer Glaubwürdigkeit, und die Proteste gegen den Krieg werden schärfer.

Das von US-Truppen begangene Massaker von My Lai am 16. März, das allerdings erst im darauffolgenden Jahr durch einen Artikel im Magazin Life bekannt wird, dreht die öffentliche Stimmung endgültig.

Prager Frühling

In der Tschechoslowakei kommt es unter dem Motto „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ zu einer schrittweisen Liberalisierung der Verhältnisse unter Alexander Dubček, der im Januar zum ersten Sekretär der KSČ aufsteigt. Unter anderem wird die Pressezensur aufgehoben.

Diese Entwicklung endet jedoch in der Nacht zum 21. August schlagartig, als etwa eine halbe Million Soldaten der Sowjetunion, Polens, Ungarns und Bulgariens in die Tschechoslowakei einmarschieren und innerhalb von wenigen Stunden alle strategisch wichtigen Positionen des Landes besetzen.

Dubček und andere hochrangige Regierungsmitglieder werden festgenommen, nach Moskau gebracht und zu Gunsten des linientreuen Gustáv Husák entmachtet.

Jahreswidmungen

1968 ist „Internationales Jahr der Menschenrechte“.
1968“, speziell der „Mai 1968“, steht für eine internationale Jugend- und Protestbewegung.

Politik und Weltgeschehen (Auswahl) 1968

1. Januar: In der Bundesrepublik Deutschland wird die wettbewerbsneutrale Mehrwertsteuer eingeführt, sowie die Versicherungspflichtgrenze in der Angestelltenversicherung aufgehoben.

12. Januar: In der DDR wird ein neues Strafgesetzbuch beschlossen, welches das Reichsstrafgesetzbuch von 1871 und das Strafrechtsergänzungsgesetz ablöst. Es verschärft Strafen für „politische Delikte“ und tritt am 1. Juli desselben Jahres in Kraft.

17. Januar: In Kambodscha beginnen die Roten Khmer ihren Guerillakampf gegen die Regierenden unter Prinz Norodom Sihanouk.

18. Januar: In Aachen beginnt der Contergan-Prozess.

21. Januar: Der Absturz einer amerikanischen B-52 südlich der Thule Air Base (Grönland) mit vier Wasserstoffbomben an Bord fordert ein Todesopfer und sorgt für schwere Verstimmungen zwischen Dänemark und der US-Regierung. Ob Radioaktivität freigesetzt wird, bleibt umstritten.

21. Januar: Als erster NATO-Staat erkennt die Türkei das griechische Militärregime unter Georgios Papadopoulos an.

30. Januar: Im Vietnamkrieg beginnen nordvietnamesische und Einheiten der Nationalen Front für die Befreiung Südvietnams die Tet-Offensive unter General Võ Nguyên Giáp, die für die amerikanischen und südvietnamesischen Truppen völlig überraschend kommt.

Besonders betroffen sind die Städte Saigon und Huế (das fast vollständig zerstört wird). Zwar scheitert die Offensive militärisch, aber sie ist sowohl politisch als auch psychologisch sehr wirksam. Danach regen sich starke Proteste gegen den Vietnamkrieg der USA in aller Welt und leiten den sukzessiven Rückzug der USA aus Vietnam ein.

31. Januar: Walter Scheel wird auf einem FDP-Bundesparteitag in Freiburg als Nachfolger von Erich Mende zum Parteivorsitzenden gewählt.

1. Februar: Im Vietnamkrieg tötet der Polizeichef von Saigon Nguyễn Ngọc Loan vor Reportern einen festgenommenen Vietcong durch einen Kopfschuss. Ein Foto dieser Exekution wird zu einem der bekanntesten Bilder des 20. Jahrhunderts

8. März: Studentendemonstrationen in Polen, Beginn der März-Unruhen 1968 in Polen.

16. März: Massaker der US-Army an 503 Zivilisten in My Lai (Son My), Südvietnam.

18. März: Der Kongress der USA hebt die Bestimmung auf, dass Goldreserven für US-Währung gebildet werden müssen.

31. März: US-Präsident Lyndon B. Johnson gibt bekannt, bei den Präsidentschaftswahlen im November 1968 nicht für eine weitere Amtszeit kandidieren. Gleichzeitig beendet er partiell die Bombenangriffe in Vietnam und fordert den Beginn von Friedensgesprächen.

3. April: Eine Gruppe um Andreas Baader und Gudrun Ensslin begeht in Frankfurt am Main einen Brandanschlag auf ein Kaufhaus.

4. April: Attentat auf Martin Luther King in Memphis (Tennessee).

6. April: In der DDR wird in einem so genannten Volksentscheid über die neue Verfassung abgestimmt. 94,5 Prozent haben nach Angaben der Regierung mit Ja gestimmt.

11. April, Berlin: Josef Bachmann fügt bei einer Kundgebung dem Studentenführer Rudi Dutschke lebensgefährliche Schussverletzungen zu.

11. April: In den USA erlangt der Civil Rights Act von 1968 gegen die Diskriminierung von farbigen Bürgern durch die Unterschrift Präsident Johnsons Gesetzeskraft.

April, Rom: Gründung des Club of Rome.

3. Mai: In Paris beginnt die Besetzung der Sorbonne (Universität).

6. Mai: Erste Straßenschlacht um die besetzte Sorbonne in Paris (Mai-Unruhen).

13. Mai: USA und Nordvietnam beginnen Friedensverhandlungen.

5. Juni: Ermordung von Robert F. Kennedy.

7. Juni, Wien: Aktionisten sorgen in einer Universität für einen Skandal: Uni-Ferkelei.

18. Juni: Nach einem Urteil des Bundessozialgerichtes in Kassel ist Alkoholismus als Krankheit im Sinne der Reichsversicherungsordnung anerkannt.

28. Juni: Die Notstandsgesetze treten in Kraft (Bundesrepublik Deutschland).

1. Juli: drei der fünf damaligen Atommächte (USA, Sowjetunion und Großbritannien) unterzeichnen in Washington den Atomwaffensperrvertrag.

20./21. August: Einmarsch von Truppen des Warschauer Pakts in der Tschechoslowakei (Ende des Prager Frühlings).

12. September: Sowjetische Truppen ziehen sich aus Prag, Bratislava und Brno zurück.

22. Oktober: US-Präsident Lyndon B. Johnson unterzeichnet mit dem Gun Control Act eines der bedeutendsten Waffengesetze auf Bundesebene.

31. Oktober: Im Rahmen der amerikanischen-nordvietnamesischen Friedensverhandlungen ordnet US-Präsident Johnson die Einstellung aller Bombenangriffe im Vietnamkrieg an.

5. November: Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 1968: Der Republikaner Richard Nixon gewinnt die Wahl zum 37. Präsidenten der Vereinigten Staaten. Sein Amt tritt er am 20. Januar 1969 an.

8. November: Als Letzter der britischen Postzugräuber wird Bruce Reynolds in Torquay festgenommen – nach über fünfjähriger Flucht vor der Polizei.

12. November: Der sowjetische Staats- und Parteichef Leonid Breschnew verkündet auf dem fünften Parteitag der Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei die so genannte Breschnew-Doktrin einer beschränkten Souveränität im sozialistischen Lager. Sie soll den Einmarsch von Truppen in die Tschechoslowakei im Prager Frühling rechtfertigen, weil eine Bedrohung des sozialistischen Systems bestanden habe.

27. November: In den Niederlanden wird das Gesetz zur Einführung eines Mindestlohns verabschiedet.

Wirtschaft 1968

1. Januar: Die Mehrwertsteuer wird in der Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Sie beträgt 10 %, ist aber für bestimmte Produkte (Nahrungsmittel, Druckerzeugnisse, …) auf 5 % ermäßigt.

8. Januar: Quelle bietet als erstes Versandhaus Tiefkühlkost an.

17. März: Die Zentralbanken der westlichen Länder heben formell ihre Verpflichtung auf, dass die nationale Währung in erster Linie durch Gold gedeckt sein müsse. Der Goldstandard wird damit aufgegeben.

7. Juni: Im dänischen Billund wird das erste Legoland eröffnet.

18. Juli: Die Firma Intel (Kurzform von „INTegrated ELectronics“) wird von Robert Noyce und Gordon Moore gegründet.

15. September: Die Hochalpenstraße über das Timmelsjoch wird für den Verkehr freigegeben. Sie verbindet das Ötztal mit dem Passeiertal.

17. September: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Italien.

20. Oktober: Der griechische Reeder Aristoteles Onassis und die US-Präsidentenwitwe Jacqueline Kennedy gehen die Ehe ein.

Das Unternehmen Touristik Union International AG (TUI) wird durch Touropa, Scharnow-Reisen, Hummel Reise und Dr. Tigges-Fahrten gegründet.

Wissenschaft und Technik 1968

2. Januar: Christiaan Barnard vollbringt im Groote Schuur Hospital von Kapstadt, Südafrika, die zweite erfolgreiche Herztransplantation.

10. Januar: Die amerikanische Raumsonde Surveyor 7 landet auf dem Mond.

19. Januar: Amerikanischer Kernwaffentest mit bisher stärkster Detonation, 1.000 Meter unter der Wüste von Nevada.

22. Januar: Von Cape Canaveral Air Force Station startet Apollo 5 zu einem unbemannten Testflug in eine Erdumlaufbahn. Die Mondlandefähre soll erprobt werden.

4. April: Mit Apollo 6 wird letztmals eine unbemannte Saturn-Rakete in Florida gestartet, um die Konfiguration für einen bemannten Flug zum Mond zu testen.

11. Oktober: Mit Apollo 7 wird der erste bemannte Flug eines Apollo-Raumschiffs durchgeführt.

11. Oktober: Das nuklear angetriebene Forschungsschiff Otto Hahn bricht zu seiner Probefahrt auf.

21. Dezember: Start von Apollo 8. Mit Apollo 8 wird die erste bemannte Mondumkreisung durchgeführt.

24. Dezember: Mit Apollo 8 umkreist erstmals eine menschliche Besatzung, bestehend aus Frank Borman, James Arthur Lovell und William Anders den Mond. William Anders fotografiert den Erdaufgang (engl. Earthrise), eine berühmt werdende Szene.

31. Dezember: Jungfernflug des ersten Überschall-Passagierflugzeuges Tupolew Tu-144. Die sowjetische Tu-144 fliegt am 5. Juni 1969 erstmals mit Überschall-Geschwindigkeit.

ASCII, der standardisierte Zeichensatz für Computer und andere Kommunikationseinrichtungen zur Textdarstellung, wird als ANSI-Standard X3.4 eingeführt.

Kultur 1968

4. Januar: Uraufführung des deutschen Spielfilms „Zur Sache, Schätzchen“.

8. Januar: Ein mutmaßlich Geistesgestörter ritzt im Pariser Louvre mit einem Messer durch das Gemälde „Die Jungfrau mit den Engeln“ von Peter Paul Rubens.

13. Januar: Johnny Cash gibt ein Konzert im Folsom State Prison.

19. Januar: Bambi-Verleihung an Senta Berger und Heinz Rühmann.

11. Februar: Der historisch vierte Gebäudekomplex unter dem Namen Madison Square Garden wird in New York City eröffnet.

2. April: Stanley Kubricks Film 2001: Odyssee im Weltraum hat in Washington D. C. seine Weltpremiere.

29. April: Uraufführung des Musicals Hair am Broadway in New York (Musik: Galt MacDermot, Buch: Gerome Ragni und James Rado, Regie: Friedensaktivist Bertrand Castelli).

3. Juni: Die radikale Frauenrechtlerin Valerie Solanas verübt ein Attentat auf Andy Warhol, bei dem dieser durch zahlreiche Schusswunden lebensgefährlich verletzt wird.

27. Juni – 8. Oktober: Die documenta IV – Weltausstellung der Kunst findet in Kassel statt.

5. September: In Essen erlebt der nach einer Romanvorlage von Eric Malpass entstandene Film Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung seine Uraufführung.

22. September: Die Verlegung der beiden Tempel von Abu Simbel ist abgeschlossen. Die Bauten sind vor einem Versinken im Stau des Nassersees gerettet.

1. Oktober: George A. Romeros Film Die Nacht der lebenden Toten (Night of the Living Dead) hat in Pittsburgh/Pennsylvania Weltpremiere.

30. Oktober: In den Vereinigten Staaten hat der Spielfilm Der Löwe im Winter Premiere.

21. Dezember: Uraufführung der Science-Fiction-Oper Hilfe, Hilfe, die Globolinks von Gian Carlo Menotti an der Hamburger Staatsoper.

Erstverleihung des Preises Goldene Europa.

Katastrophen 1968

Die Hongkong-Grippe fordert zwischen 750.000 und 1 Million Menschenleben.

21. Januar: Ein US-Langstreckenbomber vom Typ Boeing B-52 stürzt unweit der Thule Air Base in Grönland ab. Er verliert dabei vier Wasserstoffbomben. Drei können aus dem Eismeer geborgen werden. Die Suche nach der vierten ist erst im Jahr 1979 in der Baffin Bay erfolgreich. Der Absturz löst radioaktive Kontaminationen in der Umgebung aus.

8. März: Vermutlich eine Explosion an Bord des sowjetischen U-Boots K-129 lässt es auf den Meeresgrund sinken. Alle 86 Besatzungsmitglieder finden den Tod. Der Untergang ist Anlass zum Azorian-Projekt, dem geheimen Versuch der CIA, das U-Boot aus über 5.000 Metern Tiefe zu bergen.

22. Mai: Das amerikanische Atom-U-Boot USS Scorpion (SSN-589) versinkt mit 99 Mann 400 Meilen südwestlich der Azoren.

11. Juli: Größter Chemieunfall der DDR im elektrochemischen Kombinat Bitterfeld, bei dem nach einer Vinylchlorid-Explosion 42 Personen getötet und über 200 verletzt wurden.

 

Geboren im Januar 1968

1. Januar: Cheb Hasni, algerischer Sänger († 1994)
1. Januar: Ceri Seel, walisischer Schauspieler
2. Januar: Cuba Gooding Jr., US-amerikanischer Schauspieler
4. Januar: Roland Pfaus, deutscher Schauspieler
4. Januar: Andreas Weiß, deutscher Autor, Regisseur und Produzent
5. Januar: DJ BoBo (Peter René Baumann), Schweizer DJ und Popmusiker
7. Januar: Georgi Gospodinow,bulgarischer Schriftsteller
7. Januar: San Glaser, niederländische Sängerin
9. Januar: Joey Lauren Adams, US-amerikanische Schauspielerin
12. Januar: Laura Mañá, spanische Schauspielerin, Regisseurin und Drehbuchautorin
12. Januar: Heather Mills, britisches Model
14. Januar: LL Cool J, US-amerikanischer Rapper
15. Januar: Martin Schmitt, deutscher Pianist, Sänger, Entertainer, Komponist und Texter
16. Januar: David Chokachi, US-amerikanischer Schauspieler
19. Januar: Eden Robinson, kanadische Schriftstellerin
23. Januar: Tracy Lawrence, US-amerikanischer Country-Sänger
24. Januar: Michael Kiske, deutscher Rockmusiker und Schriftsteller
27. Januar: Mike Patton, US-amerikanischer Sänger und Songwriter
27. Januar: Tricky, britischer Musiker
28. Januar: Sarah McLachlan, kanadische Sängerin
28. Januar: DJ Muggs, US-amerikanischer DJ und Musikproduzent

Geboren im Februar 1968

1. Februar: Lisa Marie Presley, US-amerikanische Sängerin
5. Februar: Arne Seidel, deutscher Schriftsteller und Lesebühnenautor
8. Februar: April Stewart, US-amerikanische Synchronsprecherin
12. Februar: Josh Brolin, US-amerikanischer Schauspieler
13. Februar: Kelly Hu, US-amerikanische Schauspielerin
16. Februar: Gábor Juhász, ungarischer Jazzgitarrist
17. Februar: Christian Neander, deutscher Gitarrist, Produzent und Komponist
18. Februar: Herwig Gradischnig, österreichischer Jazzsaxophonist
18. Februar: Jukka Perko, finnischer Jazzsaxophonist
18. Februar: Molly Ringwald, US-amerikanische Schauspielerin
19. Februar: Stochelo Rosenberg, niederländischer Sinti und Jazz-Gitarrist
20. Februar: Camilla Gibb, kanadische Schriftstellerin britischer Herkunft
22. Februar: Bradley Nowell, US-amerikanischer Sänger und Gitarrist († 1996)
22. Februar: Jeri Ryan, US-amerikanische Schauspielerin
23. Februar: Sonya Hartnett, australische Schriftstellerin
23. Februar: Chris Reifert, US-amerikanischer Schlagzeuger und Sänger
25. Februar: Sandrine Kiberlain, französische Filmschauspielerin
26. Februar: Tim Commerford, US-amerikanischer Bassist
27. Februar: Elmar Kühling, deutscher Schauspieler
29. Februar: Emer Martin, irische Schriftstellerin, Malerin und Filmemacherin

Geboren im März 1968

2. März: Daniel Craig, britischer Schauspieler
3. März: Scott Radinsky, US-amerikanischer Sänger und Footballspieler
4. März: Patsy Kensit, englische Schauspielerin und Musikerin
6. März: Brigitte Annessy, französische Schauspielerin
6. März: Jakob Dinesen, dänischer Jazzsaxophonist
6. März: Michael Romeo, US-amerikanischer Gitarrist
6. März: Smudo, deutscher Musiker
8. März: Shawn Mullins, US-amerikanischer Musiker und Songwriter
10. März: Daniel Acht, deutscher Regisseur und Drehbuchautor
10. März: Tommy Denander, schwedischer Gitarrist
10. März: Michael Morgan, deutscher Schlagersänger
11. März: Simone Buchanan, australische Schauspielerin
12. März: Bjarne Mädel, deutscher Schauspieler
15. März: Sabrina Salerno, italienische Discosängerin
15. März: Jon Schaffer, US-amerikanischer Gitarrist der Heavy-Metal-Band Iced Earth
21. März: Vincent Courtois, französischer Jazzcellist
21. März: Günter Vallaster, österreichischer Schriftsteller
22. März: Øystein Aarseth, norwegischer Musiker († 1993)
23. März: Damon Albarn, englischer Sänger
26. März: Kenny Chesney, US-amerikanischer Countrysänger
26. März: James Iha, US-amerikanischer Musiker
29. März: Dorthe Andersen, dänische Sängerin und TV-Moderatorin
29. März: Lucy Lawless, neuseeländische Schauspielerin
30. März: Patrick Bach, deutscher Schauspieler
30. März: Céline Dion, kanadische Popsängerin

Geboren im April 1968

1. April: Sergei Lukjanenko, russischer Science-Fiction- und Fantasy-Autor
3. April: Sebastian Bach, US-amerikanischer Sänger
5. April: Paula Cole, US-amerikanische Sängerin
8. April: Patricia Arquette, US-amerikanische Schauspielerin
8. April: Andreas Hutzel, deutscher Schauspieler
9. April: Christophe Schweizer, Schweizer Jazzposaunist und Bandleader
12. April: Guido Schiefen, deutscher Cellist
13. April: Marc Schubring, deutscher Komponist
15. April: Ed O’Brien, britischer Musiker
17. April: Adam McKay, US-amerikanischer Drehbuchautor, Filmproduzent und Filmregisseur
18. April: David Hewlett, britischer Schauspieler
18. April: Murat Kekilli, türkischer Rockmusiker
19. April: Ashley Judd, US-amerikanische Schauspielerin
20. April: Yılmaz Arslan, deutscher Filmregisseur, -autor, und -produzent
24. April: Markus Agosti, deutscher Schlagersänger, Songtexter, Komponist und Showmoderator
24. April: Rolf Stahlhofen, deutscher Sänger, Musiker und Liedschreiber
28. April: Howard Donald, britischer Musiker und DJ
29. April: Michael Herbig, deutscher Schauspieler, Autor, Regisseur und Filmproduzent
29. April: Jürgen Vogel, deutscher Schauspieler
30. April: Jim Reeves, deutscher Sänger, Songwriter und Musikproduzent († 2016)
30. April: Verona Pooth, deutsche Entertainerin

Geboren im Mai 1968

1. Mai: D’arcy Wretzky, US-amerikanische Musikerin
6. Mai: Siegfried Binder, österreichischer Musiker
7. Mai: Traci Lords, US-amerikanische Schauspielerin
8. Mai: Ivan Mikulić, kroatischer Sänger
9. Mai: Anthony Wilson, US-amerikanischer Jazzgitarrist, Bandleader und Komponist
10. Mai: Erik Palladino, US-amerikanischer Schauspieler
10. Mai: Richard Patrick, US-amerikanischer Sänger
13. Mai: Sonja Zietlow, deutsche Fernsehmoderatorin
15. Mai: Guido Hammesfahr, deutscher Schauspieler
17. Mai: Dave Abbruzzese, US-amerikanischer Schlagzeuger
19. Mai: Rodrigo González, chilenischer Musiker, Bassist
28. Mai: Kylie Minogue, australische Sängerin und Schauspielerin

Geboren im Juni 1968

1. Juni: Jason Donovan, australischer Sänger und Schauspieler
1. Juni: Mathias Rust, deutscher Pilot, Kremlflieger
7. Juni: Gölä, schweizerischer Rockmusiker
7. Juni: Macha Grenon, kanadische Schauspielerin
8. Juni: Paul d’Amour, US-amerikanischer Bassist
8. Juni: Pierre Audétat, schweizerischer Fusion- und Jazzmusiker
8. Juni: Megumu Sagisawa, japanische Schriftstellerin († 2004)
10. Juni: The D.O.C., US-amerikanischer Rapper
11. Juni: Hans Horn, deutscher Filmregisseur und -produzent
12. Juni: Dirk Bojer, deutscher Liedermacher
12. Juni: Luke Slater, britischer Musiker
13. Juni: David Gray, britischer Musiker
13. Juni: Volker Sassenberg, deutscher Musik- und Hörspielproduzent, Komponist und Texter
19. Juni: John Hollenbeck, US-amerikanischer Jazzschlagzeuger
20. Juni: Sharon Bajer, kanadische Schauspielerin
20. Juni: Jon Glaser, US-amerikanischer Schauspieler und Drehbuchautor
20. Juni: Tonya Kinzinger, US-amerikanische Schauspielerin
20. Juni: Robert Rodriguez, US-amerikanischer Regisseur, Produzent, Drehbuchautor, Komponist und Schauspieler
23. Juni: Tiken Jah Fakoly, westafrikanischer Reggaemusiker
27. Juni: Pascale Bussières, kanadische Schauspielerin

Geboren im Juli 1968

1. Juli: Adnan Maral, deutsch-türkischer Schauspieler
5. Juli: Jillian Armenante, US-amerikanische Theater-, Film- und Fernsehschauspielerin
5. Juli: Isabel Bogdan, deutsche Autorin
7. Juli: Jorja Fox, US-amerikanische Schauspielerin
8. Juli: Billy Crudup, US-amerikanischer Filmschauspieler
8. Juli: Michael Weatherly, US-amerikanischer Schauspieler
15. Juli: Stan Kirsch, US-amerikanischer Schauspieler
16. Juli: Leonid Nikolajewitsch Agutin, russischer Sänger und Musiker
20. Juli: Rocco Clein, deutscher Musikjournalist und Musiker († 2004)
20. Juli: Kool G Rap, US-amerikanischer Rapper
20. Juli: Jörg Kleudgen, deutscher Schriftsteller und Musiker
21. Juli: Abrar-ul-Haq, pakistanischer Popmusik-, Bhangra- und Volkssänger
30. Juli: Sofie Gråbøl, dänische Schauspielerin

Geboren im August 1968

4. August: Michaël Attias, israelischer Jazz-Saxophonist
4. August: Olga Neuwirth, österreichische Komponistin
4. August: Daniel Dae Kim, US-amerikanischer Schauspieler
5. August: Terri Clark, kanadische Country-Musikerin
9. August: Eric Bana, australischer Schauspieler
9. August: Gillian Anderson, US-amerikanische Schauspielerin
11. August: Veda Hille, kanadische Singer-Songwriterin
11. August: Sophie Okonedo, britische Filmschauspielerin
13. August: Tony Curran, schottischer Schauspieler
14. August: Catherine Bell, britische Schauspielerin
15. August: Jeremy Peter Allen, kanadischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Filmeditor und Filmproduzent
15. August: Debra Messing, US-amerikanische Schauspielerin
17. August: Miriam Cruz, dominikanische Merengue-Sängerin
18. August: Guido May, deutscher Schlagzeuger
23. August: Benjamin Boyce, britischer Sänger
25. August: David Alan Basche, US-amerikanischer Film- und Theaterschauspieler
26. August: Benjamin Atkins, US-amerikanischer Serienmörder († 1997)
27. August: Eric Correa, US-amerikanischer Percussionist
28. August: Billy Boyd, britischer Schauspieler
28. August: Jo van Nelsen, deutscher Schauspieler, Chansonsänger und Regisseur

Geboren im September 1968

3. September: Thomas Ostermeier, deutscher Theaterregisseur
4. September: Natacha Amal, belgische Schauspielerin
4. September: Don Lemmon, US-amerikanischer Ernährungswissenschaftler und Buchautor
4. September: John DiMaggio, US-amerikanischer Schauspieler
5. September: Brad Wilk, US-amerikanischer Schlagzeuger
6. September: Thulla, dänische Jazz-Sängerin
8. September: Ray Wilson, britischer Rocksänger
10. September: Big Daddy Kane, US-amerikanischer Rapper
10. September: Guy Ritchie, britischer Regisseur
11. September: Tobias Koch, deutscher Pianist
12. September: Larry „Ler“ LaLonde, US-amerikanischer Musiker
13. September: Emma Wiklund, schwedische Schauspielerin
16. September: Marc Anthony, puerto-ricanisch-amerikanischer Komponist und Sänger
17. September: Anastacia, US-amerikanische Sängerin
17. September: Akhenaton, französischer Rapper
19. September: Dave Clarke, Musikproduzent und Techno-DJ
19. September: Lila Downs, mexikanische Sängerin
23. September: Michelle Thomas, US-amerikanische Schauspielerin († 1998)
24. September: François Smesny, französischer Schauspieler
25. September: Will Smith, US-amerikanischer Schauspieler und Rapper
26. September: James Caviezel, US-amerikanischer Schauspieler
26. September: María Díaz, dominikanische Akkordeonistin und Sängerin
28. September: Naomi Watts, US-amerikanische Schauspielerin
28. September: Carré Otis, US-amerikanisches Fotomodell und Schauspielerin
29. September: Alex Skolnick, US-amerikanischer Jazz- und Rock-Gitarrist

Geboren im Oktober 1968

4. Oktober: Alex Holzwarth, deutscher Schlagzeuger
7. Oktober: Luminița Anghel, rumänische Sängerin und Politikerin
7. Oktober: Thom Yorke, Sänger der englischen Popgruppe Radiohead
12. Oktober: Hugh Jackman, australischer Schauspieler
12. Oktober: Sophie von Kessel, deutsche Schauspielerin
13. Oktober: Tisha Campbell-Martin, US-amerikanische Schauspielerin
17. Oktober: Ziggy Marley, jamaikanischer Reggaemusiker
17. Oktober: Matthias Matschke, deutscher Schauspieler
18. Oktober: Lisa Chappell, neuseeländische Schauspielerin, Sängerin und Songwriterin
22. Oktober: Shaggy, US-amerikanischer Reggae-Musiker
24. Oktober: Kim Sanders, US-amerikanische Sängerin und Komponistin
28. Oktober: Rosanna Rocci, italienische Schlagersängerin

Geboren im November 1968

1. November: André Nendza, deutscher Musiker
2. November: Jaume Balagueró, spanischer Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent
4. November: Matthew Tobin Anderson, US-amerikanischer Autor
4. November: Krista Bridges, kanadische Schauspielerin
5. November: Sam Rockwell, US-amerikanischer Schauspieler
9. November: Erol Sander, deutscher Schauspieler
11. November: Gorki Águila, kubanischer Punkrocker und Dissident
12. November: Nick D’Virgilio, US-amerikanischer Schlagzeuger, Sänger und Gitarrist
14. November: Janine Lindemulder, US-amerikanische Schauspielerin
15. November: Ol’ Dirty Bastard, US-amerikanischer Rapper († 2004)
18. November: Owen Wilson, US-amerikanischer Schauspieler und Drehbuchautor
18. November: Romany Malco, US-amerikanischer Schauspieler
21. November: Inka Bause, deutsche Schlagersängerin, Moderatorin und Schauspielerin
22. November: Sidse Babett Knudsen, dänische Schauspielerin
25. November: Jill Hennessy, kanadische Schauspielerin
25. November: Erick Sermon, US-amerikanischer Rapper und Musik-Produzent
27. November: Michael Vartan, französisch-amerikanischer Schauspieler
28. November: Christoph Reuter, deutscher Musikwissenschaftler und Professor
29. November: Jonathan Knight, US-amerikanischer Sänger

Geboren im Dezember 1968

2. Dezember: Lucy Liu, US-amerikanische Schauspielerin chinesischer Abstammung
2. Dezember: Nathan Gregor Mendel, US-amerikanischer Musiker
3. Dezember: Brendan Fraser, US-amerikanischer Schauspieler
5. Dezember: Aino Havukainen, finnische Illustratorin und Kinderbuchautorin
6. Dezember: Olaf Lubaszenko, polnischer Regisseur und Schauspieler
7. Dezember: Noël Akchoté, französischer Gitarrist
7. Dezember: Eva Maria Marold, österreichischer Musicalstar
9. Dezember: David Brandes, deutscher Musiker, Musikproduzent und Komponist
9. Dezember: Alexandre Tharaud, französischer Pianist
14. Dezember: King Tee, US-amerikanischer Rapper
15. Dezember: Garrett Wang, chinesisch-US-amerikanischer Schauspieler
18. Dezember: Rachel Griffiths, australische Schauspielerin
18. Dezember: Alejandro Sanz, spanischer Popmusiker
22. Dezember: Dina Meyer, US-amerikanische Schauspielerin
26. Dezember: Haluk Levent, türkischer Sänger
28. Dezember: Lior Ashkenazi, israelischer Schauspieler
30. Dezember: Thomas Dürr, deutscher Musiker

 

 

VinTageBuch Seite:  TV-Dokumentationen Mythos 1968: Ein wildes Jahr in Bayern und Mythos ´68: Ein wildes Jahr und seine Folgen.