26. Oktober 2021

Der Sklave und sein Händler. Roman von Wolfgang Sorge. Der Roman ist Gegenwart und Vergangenheit: machen Sie eine Zeitreise. Vom Drama der 1880er Jahre bis zum Reisetagebuch der 1926er Jahre

Der Sklave und sein Händler. Roman von Wolfgang Sorge. Der Roman ist Gegenwart und Vergangenheit: machen Sie eine Zeitreise. Vom Drama der 1880er Jahre bis zum Reisetagebuch der 1926er Jahre

Der Sklave und sein Händler

Zitat: Wie kam Antonio Congo nach Ottenstein, und
warum wurde der afrikanische Häuptlingssohn dort begraben?
Was verbindet das kleine Örtchen in der niedersächsischen Provinz
mit dem renommierten New Yorker Schomburg Center for Research in Black Culture?

Erzählerisch ambitioniert wechselt Wolfgang Sorge  in „Der Sklave und sein Händler“ (Wiederkehr Verlag) zwischen drei  Zeitebenen in unterschiedlichen literarischen Gattungen und kreiert ein facettenreiches Gesamtkunstwerk. Ob Prosa der Gegenwart, Reisetagebuch aus dem Jahr 1926 oder Drama der 1880er Jahre ‒ der fiktionale Spannungsbogen umfasst das Schicksal vom schwarzafrikanischen Tischlergesellen und der reichen Gutsherrentochter Anna-Sophie von Schomburg vor dem Hintergrund realer Geschehnisse.

Gemeinsam mit den Nachfahren enthüllt der Leser peu à peu die dunklen Familiengeheimnisse, die Ende des 19. Jahrhunderts Ottenstein überschatteten und bis in das New York der Jetztzeit nachwirken.

Wolfgang Sorge ist Hotelier und Autor in Hannover. Mit seiner Leidenschaft für das Geschichtenerzählen spürt er historische Geheimnisse seiner niedersächsischen Heimat auf und stößt dabei nicht selten auf weitreichende internationale Verflechtungen, denen er mit dem Erfahrungsschatz seines eigenen bewegten Lebens auf den Grund geht. Sein Großvater und Urgroßvater stammen aus Ottenstein, dem historischen Handlungsort des vorliegenden Romans.

Der Sklave und sein Händler
von Wolfgang Sorge
Taschenbuch: 307 Seiten
Verlagsinfo: Wiederkehr Verlag
Auflage: 1 (11. September 2017)
ISBN-13: 978-3947108008
Taschenbuch EUR 14,80

Wolfgang Sorge, dessen Großvater und Urgroßvater in Ottenstein lebten, schrieb in seiner Jugend Kurzgeschichten und entdeckte schon in der Schule seine Liebe zu klassischer Literatur. In den nachfolgenden Jahren widmete er sich Familie und Beruf, kam weniger zum Schreiben denn zum Lesen. Seiner alten Leidenschaft, der Schriftstellerei, wandte sich der in Hannover lebende Autor und Hotelier vor acht Jahren wieder zu.

Die Geschichte um den ehemaligen Sklaven und Tischlergesellen Antonio Congo und dessen Verbindung zur Familie Schomburg in Ottenstein spiegelt nicht nur Wolfgang Sorges Hingabe für das Schreiben, sondern auch seine Begeisterung für historische Rätsel und deren Recherche wieder.

2012 veröffentlichte er „Caroline von Linsingen, die Gattin eines englischen Prinzen“. Die 1880 erstmals erschienen Briefe und Abhandlungen aus dem Nachlass des Freiherrn von Reichenbach sind nun erstmalig in moderner, lesbarer Druckschrift erschienen. Im September erschien „Der Sklave und sein Händler“ ein historischer Roman aus der Feder von Wolfgang Sorge.
Webseite: www.wolfgangsorge.com

Und noch ein Buchzitat: Das Schicksal spielt dem afroamerikanischen Literaturprofessor Francisco Schomburg ein mysteriöses Reisetagebuch aus dem Jahr 1926 in die Hände. Darin wird von einem Friedhof in der niedersächsischen Provinz berichtet, wo das Grab des kongolesischen Sklaven Antonio Congo liegen soll.

Außerdem ist von einem unfassbaren Gerücht die Rede: In jenem idyllischen Ort scheint es einen grausamen Sklavenhändler namens Schomburg gegeben zu haben. Um das Geheimnis dieser Botschaft aus der Vergangenheit zu lüften, macht sich Francisco Schomburg auf die Suche nach einer verschollenen Familienchronik, die von der Tochter des Sklavenhändlers verfasst worden sein soll.

Nach dem Fund der Chronik stellt sich heraus, dass die literaturbegeisterte Gutsherrentochter vom Doppelleben ihres Vaters schockiert war und die tragischen wie hoffnungsvollen Ereignisse aus dem Jahr 1843 in Form eines romantischen Dramas der Nachwelt hinterlassen hat.