Der große Gatsby von F. Scott Fitzgerald. Der große Gatsby bietet ein Sittengemälde der amerikanischen 1920er Jahre

Der große Gatsby von F. Scott Fitzgerald. Der große Gatsby bietet ein Sittengemälde der amerikanischen 1920er Jahre

‘Der große Gatsby’ bietet ein Sittengemälde der amerikanischen 1920er Jahre und beleuchtet den Zwiespalt zwischen Geld und Liebe, Machtgier und Treue. Sprache und Erzählstil machen den Roman zu einem der herausragenden poetischen Werke Amerikas in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Der große Gatsby von F. Scott Fitzgerald
Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
Verlag: Nikol
Auflage: 2
Auflage (1. Januar 2011)
ISBN-13: 978-3868200973
Gebundene Ausgabe EUR 3,50

Der große Gatsby ist ein US-amerikanisches Filmdrama aus dem Jahre 1949 unter Regie von Elliott Nugent. Es ist die zweite von insgesamt fünf Verfilmungen des 1925 erschienenen Romans Der große Gatsby von F. Scott Fitzgerald.

Der große Gatsby, englischer Originaltitel The Great Gatsby, ist ein 1925 erstmals veröffentlichter Roman des US-amerikanischen Autors F. Scott Fitzgerald. Er schildert die Erlebnisse einer Reihe unterschiedlicher Personen, die den Sommer 1922 in der fiktiven Stadt West Egg auf der Insel Long Island nordöstlich von New York City verbringen. Hauptperson ist der junge und mysteriöse Millionär Jay Gatsby, der seit Jahren die schöne Daisy Buchanan liebt, die während seines Militärdiensts einen anderen Mann geheiratet hat.

Der große Gatsby gilt als das Meisterwerk Fitzgeralds, in dem er sich mit Themen wie Dekadenz, Ausschweifungen, Idealismus, Widerstand gegen Veränderungen und sozialen Umbrüchen auseinandersetzt.

Er schuf dabei ein treffendes Porträt der sogenannten „Roaring Twenties“, der von wirtschaftlichem Wachstum, Prohibition, Kriminalität, Jazz und Flappern geprägten 1920er Jahre in den Vereinigten Staaten.

Fitzgerald begann 1923 an diesem Roman zu arbeiten. Als Inspiration dienten ihm dabei die Partys auf Long Island, auf denen er gelegentlich zu Gast war. Er kam mit der Arbeit an dem Roman jedoch nur langsam voran.

Den ersten Entwurf beendete Fitzgerald, nachdem er mit seiner Frau Zelda 1924 an die Riviera gezogen war. Maxwell Perkins, sein Lektor beim Verlag Scribner’s, empfand diesen ersten Entwurf jedoch als zu vage und überredete Fitzgerald zu einer Überarbeitung des Manuskripts.

Im April 1925 wurde der Roman veröffentlicht. Die Kritiken waren verhalten und in den ersten Monaten nach der Veröffentlichung wurden nur 20.000 Exemplare verkauft. Als Fitzgerald 1940 starb, war er davon überzeugt, dass sein gesamtes Werk vergessen werde.

Seine Romane und unter ihnen vor allem Der große Gatsby wurden von einem breiteren Publikum in den 1940er Jahren wiederentdeckt. Der Große Gatsby wird heute zu den bedeutendsten Werken der amerikanischen Moderne gezählt. T. S. Eliot bezeichnete ihn als den ersten Entwicklungsschritt, den der Amerikanische Roman seit Henry James gemacht habe.

Das Magazin Time zählt diesen Roman Fitzgeralds zu den besten 100 englischsprachigen Romanen, die zwischen 1923 und 2005 veröffentlicht wurden, und die Modern Library listete ihn 1998 auf Rang 2 der 100 besten englischsprachigen Romane des 20. Jahrhunderts. Damit war Fitzgerald der höchstplatzierte US-Amerikaner in der Liste.

Roman-Handlung

Der Ich-Erzähler der Geschichte ist Nick Carraway, ein junger Mann, der sich 1922 in New York als Wertpapierhändler versucht und ein altes und bescheidenes Haus in West Egg auf Long Island an der Ostküste der USA bezieht.

In dem palastartigen Nachbarhaus lebt Jay Gatsby, die Schlüsselfigur des Romans. Gatsby ist ein junger Millionär und undurchsichtiger Geschäftsmann, dessen geheimnisumwitterte Herkunft, seine unklare Ausbildung (Oxford?) und sein unermesslich scheinendes Vermögen Stoff für viele Gerüchte bilden.

Obwohl er in seinem Haus rauschende Tanzpartys für die New Yorker Gesellschaft veranstaltet, ist er einsam, wie sich im Laufe der Handlung herausstellt. Im Grunde seines Herzens möchte er die Vergangenheit zurückholen und wieder mit der Liebe seines Lebens, Daisy, zusammen sein.

Aber in der Zeit, in der Gatsby in Frankreich als Soldat im Ersten Weltkrieg kämpfte, heiratete Daisy den raubeinigen Ex-Football- und jetzigen Polospieler Tom Buchanan, einen reaktionären Millionär aus reicher Familie des mittleren Westens, mit dem sie inzwischen eine dreijährige Tochter hat.

Die Buchanans leben auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht in East Egg. Tom betrügt seine Frau seit längerem mit Myrtle Wilson, der Frau eines einfachen Tankstellenbesitzers.

Nick Carraway ist ein Cousin zweiten Grades von Daisy und besucht das Ehepaar auf ihrem Anwesen zu Beginn der während eines Sommers spielenden Erzählung.

Dort lernt er die junge, attraktive Jordan Baker kennen, die ebenfalls eine Bekannte Daisys ist. Jordan ist eine selbstbewusste, für sich selbst sorgende Frau, durchaus sympathisch, aber mit berechnenden Charakterzügen. Nick und Jordan kommen sich im Laufe der Geschichte näher, gehen letztlich jedoch keine Beziehung ein.

Mit Jordans und schließlich Nicks Hilfe trifft Gatsby mit seiner Jugendliebe Daisy zusammen. Daisy ist im Folgenden zwischen ihrem Ehemann Tom Buchanan und Gatsby hin- und hergerissen.

Bei einem gemeinsamen Treffen der Protagonisten, das schließlich in einem Ausflug in den Autos von Tom und Gatsby nach New York mündet, erkennt Tom, dass er Daisy an Gatsby zu verlieren droht. Daraufhin entwickelt sich ein verbaler Schlagabtausch zwischen den beiden Männern, bei dem beide die Liebe von Daisy für sich beanspruchen. Am Ende des Streits schickt Tom Gatsby und Daisy im Zorn nach Hause.

Auf ihrer Rückfahrt läuft ihnen Myrtle Wilson, Toms Geliebte, ins Auto und wird dabei tödlich verletzt. Daisy, die am Steuer des Unfallwagens sitzt, fährt in Panik weiter. Gatsby wird Stunden später Nick erklären, dass er die Verantwortung für den Unfall aus Liebe zu Daisy übernehmen will.

Derweil gibt Tom Myrtles verzweifeltem Ehemann, George Wilson, den Hinweis, dass Gatsby der Besitzer des Unfallwagens ist. Daraus schließt Wilson, Gatsby habe den Unfall verursacht, und er erschießt am nächsten Morgen erst Gatsby und dann sich selbst.

Zu Gatsbys Beerdigung erscheint niemand außer dem Erzähler Nick und Gatsbys Vater, Henry C. Gatz (Gatsbys echter Name war James Gatz), schließlich noch ein geheimnisvoller Unbekannter, dem Nick und Jordan vor Monaten bei einer von Gatsbys ausschweifenden Partys zufällig in der Bibliothek begegnet waren, wo er im trunkenen Zustand die „Echtheit“ der Bücher in Gatsbys Bibliothek bewundert hatte.

Francis Scott Key Fitzgerald (* 24. September 1896 in St. Paul, Minnesota; † 21. Dezember 1940 in Hollywood, Los Angeles) war ein US-amerikanischer Schriftsteller. Sein erster Roman This Side of Paradise (Diesseits vom Paradies), den er als 23-Jähriger Ende März 1920 veröffentlichte, machte ihn in kurzer Zeit berühmt.

Der große Gatsby (Originaltitel: The Great Gatsby) ist ein 2013 erschienenes US-amerikanisches Filmdrama. Die 3-D-Literaturverfilmung des mehrmals verfilmten Romans Der große Gatsby von Francis Scott Fitzgerald aus dem Jahr 1925 hatte am 1. Mai 2013 in New York City ihre Premiere, kam am 10. Mai in die amerikanischen Kinos und hat am 15. Mai die 66. Internationalen Filmfestspiele von Cannes eröffnet.

Regie führte der Australier Baz Luhrmann, in der Hauptrolle ist Hollywood-Star Leonardo DiCaprio neben zahlreichen anderen Stars wie Tobey Maguire, Carey Mulligan oder Joel Edgerton zu sehen.

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