David Bowie: Reality Tour Dublin. Bowie war in seiner mehr als 40-jährigen Karriere mit 25 Studioalben einer der einflussreichsten Musiker der Rock- und Popmusik

David Bowie: Reality Tour Dublin. Bowie war in seiner mehr als 40-jährigen Karriere mit 25 Studioalben einer der einflussreichsten Musiker der Rock- und Popmusik.

Zitat: Er gehörte zu den Mega-Stars des Pop und hat sich auch als Schauspieler einen Namen gemacht: David Bowie, der 2016 im Alter von 69 Jahren verstarb. ARTE zeigt eine Konzertaufzeichnung, die während seiner “Reality Tour” im Jahr 2003 entstand und mit zahlreichen Bowie-Hits aufwartet.

Mit seiner Musik, die sowohl das breite Publikum erreicht als auch musikalische Avantgardisten anspricht, hat David Bowie die letzten Jahrzehnte der Popgeschichte entscheidend mitgeprägt.

Im November 2003 brachte Frontmann David Bowie mit seinen Musikern Earl Slick und Gerry Leonard (Gitarre), Gail Ann Dorsey (Bassgitarre, Chorals), Sterling Campbell (Schlagzeug), Mike Garson (Keyboard, Klavier) und Catherine Russell (Keyboard, Schlagzeug, Akustikgitarre, Chorals) das Dubliner Publikum mit seinen größten Hits auf Hochtouren.

Zu hören sind neben „Rebel Rebel” Hits wie „Be My Wife”, „The Loneliest Guy”, „Under Pressure”, „Life On Mars”, „Changes”, „Heroes”, „Five Years”, „Hang on to Yourself” und natürlich „Ziggy Stardust”.

Arte Popkultur, Sonntag, 31. Dezember um 01:55 Uhr

 

David Bowie (* 8. Januar 1947 als David Robert Jones in Brixton, London; † 10. Januar 2016, New York) war ein britischer Musiker, Sänger, Produzent und Schauspieler. Der Ausnahmekünstler war in seiner mehr als 40-jährigen Karriere mit 25 Studioalben einer der einflussreichsten Musiker der Rock- und Popmusik und mit mehr als 140 Millionen verkauften Tonträgern auch kommerziell erfolgreich.

Solowerke von David Bowie

David Bowie (1967)
David Bowie (Space Oddity) (1969)
The Man Who Sold the World (1970)
Hunky Dory (1971)
The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars (1972)
Aladdin Sane (1973)
Pin Ups (1973)
Diamond Dogs (1974)
Young Americans (1975)
Station to Station (1976)
Low (1977)
“Heroes” (1977)
Lodger (1979)
Scary Monsters (And Super Creeps) (1980)
Let’s Dance (1983)
Tonight (1984)
Never Let Me Down (1987)
Black Tie White Noise (1993)
The Buddha of Suburbia (1993)
Outside (1995)
Earthling (1997)
Hours… (1999)
Heathen (2002)
Reality (2003)
The Next Day (2013)
Blackstar (2016)

Musikalische Zusammenarbeit mit anderen Künstlern

Bowie hat in seiner langen Karriere mit sehr vielen prominenten Kollegen zusammengearbeitet, so zum Beispiel mit seiner früheren Lebensgefährtin Romy Haag, aber auch mit Marc Bolan (Prettiest Star, Madman, Standing Next to You), Brian Eno (Heroes, Low, Lodger, 1. Outside), Mick Jagger (Dancing in the Street), John Lennon (Fame), Marianne Faithfull (I Got You Babe), Bing Crosby (Little Drummer Boy), Tina Turner (Tonight).

Bei deren Europatournee 1985 er einen Gastauftritt hatte, Pat Metheny (This Is Not America), Philip Glass (Low- und Heroes-Symphonie), Luther Vandross, Quincy Jones, Queen (Under Pressure), Meshell Ndegeocello, Klaus Nomi, Frank Black, Pet Shop Boys (Hello Spaceboy), Lou Reed und Iggy Pop. Mitte der 1990er ging er mit Nine Inch Nails (Trent Reznor) auf Tour.

Bowie arbeitete mit Placebo (Without You I’m Nothing), Moby, dem britischen DJ Goldie (Truth) und Kashmir, der US-amerikanischen Sängerin Kristeen Young, (The Cynic) aus Dänemark, TV on the Radio, der kanadischen Band Arcade Fire sowie Scarlett Johansson.

1979 förderte er die Karriere von Klaus Nomi, indem er in einer großen US-amerikanischen Fernsehshow mit dem bis dahin nur in Insiderkreisen bekannten Sänger gemeinsam auftrat.

Zu seinem 50. Geburtstag gab Bowie am 9. Januar 1997 im New Yorker Madison Square Garden vor 20.000 Zuschauern ein Konzert, auf dem als Gäste neben Lou Reed auch bekannte Vertreter der „neuen alternativen“ Musikszene mitwirkten, so zum Beispiel Frank Black (Pixies), Billy Corgan (The Smashing Pumpkins), Robert Smith (The Cure), Sonic Youth, Brian Molko von Placebo und die Foo Fighters.

Besonders Lou Reed (Transformer), Iggy Pop (The Idiot) und Mott the Hoople (All the Young Dudes) profitierten von Bowies Produzentenqualitäten. 2006 nahmen Bowie und David Gilmour den Pink-Floyd-Song Arnold Layne neu auf und platzierten sich damit in den britischen Charts.
Wikipedia: David Bowie

 

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