Das geht so nicht weiter: Die Würde des Tieres ist unantastbar von Sophie und Karl-Ludwig Schweisfurth

Das geht so nicht weiter: Die Würde des Tieres ist unantastbar von Sophie und Karl-Ludwig Schweisfurth

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Das geht so nicht weiter
– das Lebensmittel-Manifest.

Vom Herta-Fleischfabrikanten zum Öko-Landwirt

Karl-Ludwig Schweisfurth ist Metzger,
Landwirt und
Visionär;

seine Enkelin Sophie hat seine Nachfolge angetreten.

Was können wir tun, um den Tieren ihre Würde zurückzugeben?

Warum der Ruf nach dem Immer-Mehr Wahnsinn ist:

Der Begriff »günstiger« verspricht uns goldene Zeiten.

»Für viel weniger Geld bekommt man nun mehr …«

Doch was bekommen wir tatsächlich?
Und um welchen Preis?

Von der Würde des Tieres
– davon spricht leider kaum einer,

wenn es um Lebensmittel geht.

 

Karl-Ludwig Schweisfurth, heute 88 Jahre alt, war einst der Chef von »Herta« – einer der größten Fleischfabriken Europas – bis ihm klar wurde: »Ich muss damit aufhören und noch einmal ganz neu anfangen!«

Er verkaufte alles und realisierte seinen Traum von einer anderen, verantwortungsvollen Landwirtschaft. Der Öko-Pionier weiß, wovon er spricht.

Gemeinsam mit Enkelin Sophie, die in dritter Generation die Verantwortung für seine »Herrmannsdorfer Landwerkstätten« südlich von München übernommen hat, entfaltet er im Buch »Das geht so nicht weiter« die faszinierende Vision eines Lebens, das wir am Ende nicht bereuen müssen.

Denn die Würde des Menschen beginnt mit dem Respekt vor den Tieren.

 

Das geht so nicht weiter
von Sophie und Karl-Ludwig Schweisfurth
Gebundene Ausgabe: 112 Seiten
Verlag: bene!
(2. Mai 2019)
ISBN-13: 978-3963400568
Gebundenes Buch EUR 12,00
E-Book EUR 9,99

 

Zur Verlagsinfo
Das geht so nicht weiter
von Sophie und Karl-Ludwig Schweisfurth

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Leseprobe
Das geht so nicht weiter
von Sophie und Karl-Ludwig Schweisfurth

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Das geht so nicht weiter von Sophie und Karl-Ludwig Schweisfurth
bewerte ich wie folgt (maximal 10 Punkte):
Handlung, Thema: 10 (+) Punkte
Ratgeber (Tierhaltung): 10 (+) Punkte
Schreibstil: 10 Punkte
Fazit: Die Autoren zeigen in diesem Buch auch (praktische) Wege auf, wie man Lebensmittel anders erzeugen kann …

 

Aus dem Vorwort

»Mit diesem Buch muten wir Ihnen einiges zu. Und mancher mag sich denken: Da schaue ich lieber nicht so genau hin – weil es so schrecklich ist. Aber Wegsehen ist keine Lösung. Nein, Wegsehen geht nicht mehr.

Es gilt, Fehlentwicklungen in den Blick zu nehmen, sie auch klar beim Namen zu nennen, um den Menschen die Augen zu öffnen. Dies ist im wahrsten Sinne notwendig. Aber wir bleiben dabei nicht stehen. Denn zum Glück gibt es Alternativen. Wir haben vieles selbst ausprobiert und erfahren: Ja, es geht.

Wir alle können miteinander das Blatt wenden, wir haben es in der Hand – jedenfalls ein Stück weit. Denn wir entscheiden mit, was produziert wird, indem wir es am Ende kaufen oder eben nicht. Was nicht verkäuflich ist und deshalb in den Regalen, Kühltheken und Auslagen der Läden liegen bleibt, verschwindet langfristig von der Bildfläche. Wir zeigen in diesem Buch auch Wege auf, wie man Lebensmittel anders erzeugen kann.

Es geht nicht nur um Achtsamkeit beim Essen und um gute Tierhaltung, sondern um die grundsätzliche Verantwortung der Generationen füreinander.

Um Sorgsamkeit im Umgang mit den Tieren.

Um Respekt vor dem Leben und der Schöpfung.

Um gutes Handwerk, um Ehrfurcht, um Demut und Schönheit.

Schönheit in den kleinen Dingen und beim Blick auf das große Ganze.

Damit Sie und wir – und auch die Generationen nach uns – anständig leben können. Und wir den Tieren die Würde zugestehen, die wir auch für uns selbst reklamieren.«
Sophie & Karl-Ludwig Schweisfurth

 

Zitat: Ein Immer-Mehr, Immer-Günstiger wird uns als erstrebenswertes Ziel verkauft. Aber wir spüren längst: Das muss ein Ende haben! Denn ein Lebensmittel- und Tierhaltungs-Skandal jagt den nächsten.

Karl-Ludwig Schweisfurth war einst der Chef von “Herta”, einer von Europas größten Wurstfabriken. Eines Tages – er war damals 56 Jahre alt – wurde ihm klar: “Ich muss damit aufhören und noch einmal ganz neu anfangen. Das geht so nicht weiter!”

Er verkaufte alles und realisierte seinen Traum von einer anderen Landwirtschaft, die die Würde des Tieres achtet. 30 Kilometer südöstlich von München lebt er heute mit seiner Familie auf Gut Hermannsdorf bei Glonn.

In den “Hermannsdorfer Landwerkstätten” werden nur verantwortungsvoll gehaltene Schweine geschlachtet, wird Fleisch für den Verkauf vorbereitet, Wurst gemacht, Brot gebacken und Käse hergestellt. Hier schätzt man das “gute Leben”.

Mit 88 Jahren ist Karl-Ludwig Schweisfurth hellwach. In München hat er sich als Gasthörer für ein Philosophie-Studium eingeschrieben. Er ist ein Mensch, der weiß, wofür er steht und um was es geht.

Dieses Buch ist sein Credo: Es geht ihm nicht nur um Achtsamkeit beim Essen und um gute Tierhaltung, sondern um die grundsätzliche Verantwortung der Generationen füreinander. Um Sorgsamkeit im Umgang, Achtung vor dem Leben und der Schöpfung. Um Respekt, Demut, Ehrfurcht und Schönheit – Schönheit in den kleinen Dingen und beim Blick aufs große Ganze.

Gemeinsam mit seiner Enkelin Sophie, die in dritter Generation die Verantwortung für den Betrieb südlich von München übernommen hat, entfaltet er in diesem Manifest die faszinierende Zukunftsvision eines Lebens, das wir am Ende nicht bereuen müssen. Denn die Würde des Menschen beginnt mit dem Respekt vor den Tieren.

“Früher habe ich 30.000 Schweine und 5.000 Rinder in der Woche schlachten lassen. Irgendwann merkte ich, das ist der völlig falsche Weg. Der Ruf nach dem immer Mehr ist Wahnsinn. Das geht so nicht weiter. Es ist ein Lebensauftrag für uns, die Erde ein klein wenig schöner und besser zu verlassen, als wir sie betreten haben.” Karl-Ludwig Schweisfurth

Karl-Ludwig Schweisfurth, Jahrgang 1930, entwickelte aus einem kleinen Familienbetrieb das größte fleischverarbeitende Unternehmen Europas: »Herta«. Wöchentlich wurden 25.000 Schweine und 5.000 Rinder verarbeitet. 1984 steigt er aus, verkauft das Unternehmen und verwirklicht in Glonn, südlich von München, seinen Traum mit der Gründung der »Herrmannsdorfer Landwerkstätten«. Er gilt als Pionier auf dem Gebiet der ökologischen Lebensmittelherstellung.

Sophie Schweisfurth, Jahrgang 1987, ist die Enkelin von Karl-Ludwig Schweisfurth. Ihre Kindheit verbringt sie in Glonn und durchläuft nach dem Abitur alle Werkstätten. Nach dem Studium der Betriebswirtschaft und verschiedenen beruflichen Stationen übernimmt sie gemeinsam mit ihrem Mann Mathias Stinglwagner im Mai 2018 die Verantwortung für die »Herrmannsdorfer Landwerkstätten«.
Webseite: www.schweisfurth.de
Webseite: www.herrmannsdorfer.de
Läden (Verkauf) in Glonn und München
Twitter: Herrmannsdorf

 

 

Das geht so nicht weiter von Sophie und Karl-Ludwig Schweisfurth
(© Cover & Inhaltsangaben: bene! Verlagsgruppe Droemer Knaur)

 

Video: Sophie Schweisfurth, Bio-Unternehmerin auf der Blauen Couch

 

 

Zitat: Sie hat die Leitung der Hermannsdorfer Landwerkstätten von ihrem Großvater übernommen, der den Bio-Betrieb in den 1980-er Jahren gegründet hat. Sophie Schweisfurth ist seit knapp einem Jahr Chefin in Glonn. Sie hat sich mit ihrem Großvater und ihrem Onkel auch schon mal auseinandergesetzt – aber: “Viel Reden hilft da.” Auf der Blauen Couch bei Gabi Fischer erzählt sie, wie sie ihre Studienzeit, die sie zum Teil in Oxford verbracht hat, erlebt hat. Sie schildert ihre Gedanken zum Thema “Fleischkonsum” und appelliert an alle Verbraucher, sich mehr Gedanken zu machen über das, was sie essen. Bayern 1

 

Das geht so nicht weiter: Die Würde des Tieres ist unantastbar von Sophie Schweisfurth und Karl-Ludwig Schweisfurth

 

Video: Gut Herrmannsdorf KG: Träger des Förderpreises Ökologischer Landbau 2012

 

 

Zitat: Das Gut Herrmannsdorf, Mitglied im Verband “Biokreis”, geht neue Wege der Kundenbindung und Finanzierung beim Aufbau des neuen landwirtschaftlichen Produktionszweiges: Haltung, Vermehrung und Mast von Zwei-Nutzungshühnern (Sulmtaler und Les Bleues). Weitere Informationen: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung / Ökolandbau.de