Blitz und Donner: Schmidt Max unterwegs mit Gewitterjägern. Sie stehen auf krachendes Wetter, sind immer auf der Suche nach dem heftigsten Gewitter

Blitz und Donner: Schmidt Max unterwegs mit Gewitterjägern. Sie stehen auf krachendes Wetter, sind immer auf der Suche nach dem heftigsten Gewitter

 

Alle reden übers Wetter.
Wie entstehen Gewitter?
Warum gibt es in Bayern besonders viele Unwetter?

 

Erklärungen für die Wetterphänomene hat sich der Schmidt Max bei so genannten Stormchasern geholt…

 

Sie stehen auf krachendes Wetter, sind immer auf der Suche nach dem heftigsten Gewitter und wollen immer ganz nah ran. Wenn andere sich zu Hause verkriechen, fängt für sie der Spaß erst an. Dann packen sie ihre Kameras und Stative und fahren los. Mit Wetterapp und Handynavigation suchen sie Deutschlands gefährlichste Orte.

Ihre Beute – spektakuläre Fotos und Videos. Der Schmidt Max hat Gewitterjäger Andreas Feichtmeier begleitet

Blitz und Donner
Schmidt Max unterwegs mit Gewitterjägern
[BR Fernsehen]
freizeit
02.07. um 06:00 Uhr [BR Fernsehen]
freizeit
02.07. um 13:30 Uhr [ARD-alpha]

Andreas Feichtmeier

Angefangen hat alles mit Kyrill. Der Orkan hat in dem wetterbegeisterten Bäcker das Jagdfieber geweckt. Seither jagt er Blitze und Stürme, betreibt eine eigene Webseite und ist ehrenamtlicher Wettermelder für skywarn.de
Webseite: www.gewitterundlandschaften.de

VinTageBuch Tipp:

Dr. Michael Sachweh

Die Leidenschaft fürs Wetter begann beim Segeln mit dem Vater. Damals war Michael Sachweh 6 Jahre alt. Heute ist er 58, Doktor der Meteorologie, Wetterexperte für den BR – und seit 40 Jahren begeisterter Sturmjäger. In Bayern und der ganzen Welt. Seinen Urlaub verbringt er seit 15 Jahren in den USA, immer dem Sturm hinterher. Entstanden ist daraus ein Buch mit spektakulären Fotos.

 

Michael Sachweh
Stormchasing
Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
Verlag: Delius Klasing
Auflage: 1. Auflage 2016 (12. September 2016)
Sprache: Englisch, Deutsch
ISBN-10: 3667106629
Gebundene Ausgabe EUR 49,90
Auf Amazon.de: gebraucht ab EUR 31,43

Zitat: Mit einem Vorwort von Professor Howard Bluestein / foreword by Professor Howard Bluestein

Stormchasing, die Jagd nach den ganz großen Unwettern, ist inzwischen zu einer ganz eigenen Bewegung geworden. Extremwetter-Pilger findet man überall dort, wo sich Blitz, Donner, Hagel und Wirbelstürme ein Stelldichein geben. Ganz besonders von Unwettern betroffen ist der Mittlere Westen der USA. In den dortigen Great Plains treffen sich deshalb auch alljährlich im Frühjahr und Sommer Stormchaser aus aller Welt, um Gewitter zu jagen, sie zu dokumentieren und darüber zu berichten.

Meteorologe Michael Sachweh gehört zu diesen Stormchasern und beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit extremen Wettersituationen. Er sucht sowohl in Mitteleuropa als auch im Mittleren Westen der USA immer wieder die Nähe von Gewittern, Stürmen und Tornados, um sie zu beobachten und zu dokumentieren. Seine Erlebnisse und auch die Dokumente anderer Stormchaser präsentiert er nun in diesem Bildband.

Die Themen der Bildkapitel reichen von der Pracht von Wolkenformen und Himmelsfarben über die Faszination der Blitze bis hin zur Naturgewalt von Wolkenbruch und Hagelschlag. Den tödlichen Tornados ist ein eigenes Kapitel gewidmet.

Auf die Bilderkapitel folgt ein ebenso reich illustrierter Abschnitt mit zahlreichen Hintergrundinformationen zum Stormchasing – inklusive eines Auszugs aus einem Stormchaser-Tagebuch. Darüber hinaus beschreibt ein Unwetterexperte, wie man sich auf die Gewitterjagd vorbereitet, und ein Unwetterfotograf gibt Tipps für perfekte Aufnahmen.

Erklärt wird daneben auch die Entstehung von Gewitterwolken, Großhagel und Tornados in den USA. Abgerundet wird der Informationsteil durch Hinweise auf Bücher, Filme und Websites der internationalen Stormchaser-Szene.
Fotos: Delius Klasing Verlag / Stormchasing

 

Informationsquellen für Stormchaser (PDF)

 

Zitat: Himmel Donner Wetter
Es soll ja Leute geben, die glauben nur an das, was sie anfassen können. Und die darum nicht an den Klimawandel glauben. Von dessen Folgen lässt man besser die Finger: Gewitter, Wirbelstürme. Unheimliche Phänomene, unfassbar, doch oftmals unheimlich schön „Stormchasing“:

Ein unheimlich schöner Bildband über unheimliche Naturerscheinungen; Michael Sachweh präsentiert sie dem staunenden Auge im Delius Klasing Verlag, und dies zweisprachig, auf Deutsch und Englisch.

Der promovierte Meteorologe war auf den Great Plains unterwegs, dort wo passionierte Sturmjäger und Gewittersüchtige wie er die prächtigsten Reviere für ihre fotografische Jagdleidenschaft finden. Was er bei den Reisen übers Land mit seiner Kamera eingefangen hat, ist eine Feier der Naturgewalten, eine sublime Ästhetisierung des Schreckens.

Sensationelle Bilder, die noch beim risikolosen Anschauen Gänsehaut erzeugen und einen leisen Schauer, der den Rücken hinabrinnt. „Himmel in Aufruhr“, so heißt der erste der beiden Hauptabschnitte, in dem es um wahre Wolkenpracht geht und um tödliche Tornadowirbel, um Sturzfluten aus Wasser und Eis, um krachende Entladungen der Atmosphäre und um die malerischen Farbpaletten, die sie begleiten.

Von unergründlicher Schönheit sind sie, die Windhosen und Tornadorüssel, die enormen Blitzorgien und die Wolkenmonster, die solche Wetterstürze drohend ankündigen.

Im zweiten Hauptteil tritt zur Schaulust die praktische Seite hinzu: „Wissenswertes zum Stormchasing in den Great Plains“, bietet neben weiteren grandiosen Aufnahmen eine unentbehrliche Anleitung für jene,
die sich selbst auf Gewitterjagd und Sturmsafari in die Great Plains begeben wollen,
die Wahl der richtigen Zielregion, verlässliche Begleiter,

die passende Kamera,
die angemessene Ausrüstung für solche Abenteuer,
dazu wichtige Informationsquellen für Stormchaser:

Alles findet sich hier. Und man erfährt Wissenswertes über die Ursachen solcher Unwetter in dieser Region. Spannend. Bannend. Übermannend.

 

Amazon-Buchkatalog: Bücher zum Thema Sturmjäger

 

Die Great Plains (deutsch Große Ebenen) sind ein trockenes Gebiet östlich der Rocky Mountains in Nordamerika. Naturräumlich sind sie die klassischen Prärien des amerikanischen Westens, heute werden sie intensiv landwirtschaftlich genutzt. Sie reichen von den kanadischen „Prärieprovinzen“ (Alberta, Saskatchewan und Manitoba) bis nach Texas; manchmal wird auch ein kleiner Teil Mexikos dazu gezählt.

Die Great Plains umfassen eine Fläche von knapp 2 Millionen Quadratkilometern und erstrecken sich insgesamt etwa auf einer Breite von 500 km. Während sie an den Rocky Mountains noch ca. 1600 m hoch sind, fallen sie nach Osten auf ca. 600 m ab.