Liebesgrüße aus Deutschland und Ausgerechnet Deutschland: Geschichten unserer neuen Nachbarn von Wladimir Kaminer

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Ausgerechnet Deutschland: Geschichten unserer neuen Nachbarn
von Wladimir Kaminer
Taschenbuch: 240 Seiten
Goldmann Verlag
Originalausgabe (19. März 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3442487011
Taschenbuch 13,00 EUR bei Amazon.de
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Kindle 12,99 EUR bei Amazon.de

Buchzitat: Täglich beobachtet Wladimir Kaminer, wie der Zuzug von Flüchtlingen Deutschland verändert.

Und wie das Aufeinandertreffen der unterschiedlichen Kulturen zahllose Geschichten hervorbringt.

Diese erzählt Wladimir Kaminer voll Humor und echter Neugier, aber ohne falsches Pathos.

Er berichtet vom syreralistischen Komitee zur Rettung der Welt, das in seinem Dorf in Brandenburg gegründet wurde;
von einem Zuckerbäcker aus Damaskus, der mit seinen Kreationen auf Rügen scheitert,
von schockierten muslimischen Asylbewerbern, die Wladimirs Sohn mit leckeren Schweineöhrchen beschenken will, oder
von Syrern, die in Babelsberg als Komparsen für die Serie »Homeland« abgelehnt werden, weil Albaner »syrischer« aussehen als sie.

Und am Ende fragt er:
Haben wir es geschafft?

Liebesgrüße aus Deutschland
von Wladimir Kaminer
Taschenbuch: 288 Seiten
Goldmann Verlag
(18. März 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3442473656
Gebundenes Buch 17,99 EUR bei Amazon.de
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Buchzitat: Deutschland hat viel Liebenswertes zu bieten:
Sparkassenberater, die von jeder Geldanlage abraten,
Zeitungsenten aus Plüsch oder Vegetarier, die gerne Fleisch essen
– nur nicht das von Tieren.

Außerdem gibt es bei uns die perfekte Form der Schriftgutverwaltung.

Schließlich ist ein Land ein schwieriges Unternehmen, und um es in den Griff zu bekommen, braucht man Erfindungsgeist.

So erfanden die Amerikaner den Colt,
die Russen das Destilliergerät und
die Deutschen den Leitz Ordner.

Wladimir Kaminer sieht seine Wahlheimat mit viel Verständnis für deren Schrullen und Besonderheiten. Und so erkennen wir auch selbst, was für ein lustiges Volk wir im Grunde sind!

Wladimir Kaminer wurde 1967 in Moskau geboren. Seit 1990 lebt er mit seiner Frau und inzwischen erwachsenen Kindern in Berlin. Mit seiner Erzählsammlung »Russendisko« sowie zahlreichen weiteren Bestsellern avancierte er zu einem der beliebtesten und gefragtesten Autoren Deutschlands.

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Tolstois Bart und Tschechows Schuhe: Streifzüge durch die russische Literatur: Eine vergnügliche Entdeckungsreise durch die russische Literatur.
Dieses humorvolle Buch macht neugierig auf Tolstoi & Co.

Wladimir Kaminer beweist, wie lebendig, spannend und unterhaltsam ein Streifzug durch die Literatur sein kann. Sein Blick hinter die Kulissen zeigt berühmte Schriftsteller als faszinierende Menschen und verrät uns gleichzeitig viel über das Leben selbst.

Verrückte Ideen, große Triumphe, Tragik, Liebesglück und die großen Ereignisse der Weltgeschichte – all das und noch vieles mehr findet sich in diesen Geschichten über sieben Autoren aus Wladimir Kaminers russischer Heimat: Fjodor Dostojewski, Leo Tolstoi, Anton Tschechow, Michail Bulgakow, Wladimir Majakowski, Vladimir Nabokov und Daniil Charms.

Die Kreuzfahrer: »Reisen ist, wie beim Gärtnern auf die Harke zu treten. Man spürt, dass man lebt.« Wladimir Kaminer. Mit Witz und Neugier erzählt Wladimir Kaminer von seinen Erlebnissen als Kreuzfahrer.
Ein Kreuzfahrtschiff ist eine ganz eigene Welt.

Der Reisende betritt eine schwimmende Oase des Glücks mit Bar, Tanzabenden und dem reibungslosen Übergang von einer Mahlzeit in die nächste. Und natürlich mit jeder Menge neuer Bekanntschaften.

Aber auch an Land gibt es viel zu entdecken: von Putin-Schokolade in St. Petersburg, über falsche Götter auf der Akropolis bis zu verrückten karibischen Taxifahrern. Und wer könnte schöner davon erzählen als Wladimir Kaminer, Kreuzfahrer aus Leidenschaft?

 

Mein Leben im Schrebergarten: Die Gärtner sind alle Verbrecher – das muss Wladimir Kaminer schon bald erkennen. Der Neuankömmling in der Berliner Kleingartenkolonie „Glückliche Hütten“ hat nämlich innerhalb kürzester Zeit gegen fast alle Vorschriften des Bundeskleingartengesetzes verstoßen.

Aber das hält ihn nicht davon ab, sich mit Leib und Seele in das abenteuerliche Leben als Schrebergärtner zu stürzen. Und so hält er in diesem hinreißend komischen Buch ein Gartenjahr der etwas anderen Art fest, mit Rhabarberernte, interessanten Nachbarn und ungezähmter Natur …

Liebeserklärungen: Humorvolle Geschichten über die Liebe von einem charmanten Menschenversteher. Vom Autor der SPIEGEL-Bestseller »Die Kreuzfahrer«, »Ausgerechnet Deutschland« und »Russendisko«.

Nichts bietet mehr Stoff für Komik, Dramen und Hochgefühle als die Liebe. Egal ob es um Teenager geht, die einen Rockstar anhimmeln, bis die Illusion vom coolen Helden an der Realität zerschellt. Oder ob das perfekt geplante romantische Date daran scheitert, dass der Angebetete sie dank einer Fußballübertragung schlicht verpasst.

Aber natürlich gibt es auch Happy Ends und glückliche Verbindungen, die ein Leben lang halten. Von den zahllosen Facetten der Liebe weiß Wladimir Kaminer viele Geschichten zu erzählen: witzig, staunend und immer mit liebevollem Blick für die Schwächen des menschlichen Herzens.

 

Einige Dinge, die ich über meine Frau weiß: Ehefrau Olga ist für Wladimir Kaminer ein offenes Buch. Er müsste es nur lesen können. So weiß er zwar, dass sie gern strickt. Aber warum aus einer Socke erst eine Jacke und dann ein Teppich wird?

Ein Rätsel. Weshalb Schuhe gegen Erkältungen helfen und eine Handtasche gegen Winterdepressionen? Nicht nur für Ärzte ein Mysterium. Dass ihr Garten das reinste Paradies ist, liegt an Olgas grünem Daumen.

Warum sie aber so viele Pflanzen sammelt, dass sie halb Brandenburg damit verschönern könnte – nicht zu erklären. Aber das macht nichts, denn Kaminers charmante Geschichten zeigen, dass man Frauen gar nicht verstehen muss. Es reicht völlig, sie zu lieben.

Coole Eltern leben länger: Geschichten vom Erwachsenwerden. Wenn aus Kindern langsam Teenager werden, beginnt für viele Eltern ein Albtraum namens Pubertät. Das muss nicht sein! Wladimir Kaminer und seine Familie stürzen sich munter in dieses Abenteuer aus Facebook-Partys, unsichtbaren Schnurrbärten, Liebeskummer und der Frage, ob man das Haus in einer zerschnittenen Jeans verlassen darf, die kaum noch als Rock durchgehen würde.

Die Rebellion im Kinderzimmer ist ohnehin nicht aufzuhalten. Am besten wappnet man sich also mit Gelassenheit und lässt die Kinder auch einfach mal in Ruhe vor sich hin reifen …

 

Ich mache mir Sorgen, Mama: Wer Wladimir Kaminers Geschichten kennt, kennt auch seine Familie: seine Frau Olga, seine beiden Kinder und natürlich seine Eltern.

Egal ob Erziehungsfragen, sexuelle Aufklärungsarbeit, deutscher Behördendschungel, sportliche Extravaganzen, Mysterien des Religionsunterrichts, Urlaubskatastrophen oder die Invasion der Playmobilfiguren – das Leben mit seiner Familie stellt Wladimir Kaminer unablässig vor neue Herausforderungen und beschert ihm immer wieder äußerst kuriose Erfahrungen. Und wer könnte hinreißender von ihnen erzählen als er selbst?

Meine kaukasische Schwiegermutter: Es ist das Paradies auf Erden: süße Melonen, emsige Bienen, pralle Weintrauben und spottbillige Prada-Taschen von Channel. Das gibt es nur an einem Ort: dem Dorf Borodinowka an der Steppenstraße.

Hier lebt die Schwiegermutter von Wladimir Kaminer samt ihrer Familie. Den Besucher erwarten Begegnungen mit einzigartigen Menschen wie den Mitarbeitern der Dorfkantine, dem Maler Gleb Michailowitsch oder Onkel Joe, einem passionierten Cognac-Trinker.

Dazu kommen noch ein paar unsichtbare springende Bartmäuse sowie die beiden frisch gekämmten Kühe der kleinen Siedlung. Als dann auch noch das Fernsehen kommt, um die Dokumentation „Kaminer Goes Kaukasus“ zu drehen, steht Borodinowka kopf …

 

Goodbye, Moskau: Betrachtungen über Russland: Wladimir Kaminer blickt anlässlich des 100. Jahrestages der Oktoberrevolution auf seine alte Heimat und sieht ein Land auf der Suche nach sich selbst. Das kommunistische Experiment ging unter dem Applaus der freien Welt zu Ende, die Menschen aber sind noch da, und sie brauchen eine Perspektive.

Der Kapitalismus lockt als neues Erfolgsmodell, doch die Russen suchen unter der harten Sonne des Kapitals vergeblich nach einem schattigen Plätzchen. Überall liegen bereits die Handtücher anderer Länder. Statt Wohlstand, Fortschritt und Freiheit regieren Repression und Angst.

Die politische Führung unter Putin beherrscht zwar die alten Techniken des Machterhalts, aber keine zur Gestaltung der Zukunft. Vorbei an Europa hat sie den Weg in die Vergangenheit und die Isolation eingeschlagen. Mehr als genug Stoff also für eine liebevoll verzweifelte Auseinandersetzung mit Russland.

Ich bin kein Berliner: Ein Reiseführer für faule Touristen. Der bekannteste und beliebtest Berliner führt durch seine Stadt – ein Reiseführer der anderen Art. Es gibt derzeit wohl kaum einen bekannteren Berliner als Wladimir Kaminer. Und keinen, der geeigneter wäre, die Stadt einem Touristen in all ihren Facetten vorzustellen.

Von einer kurzen Einführung in die Berliner Historie über Geschichten zu Sehenswürdigkeiten am Wegesrand oder das Verhalten japanischer Touristen bringt Wladimir Kaminer auf gewohnt witzig-charmante Art dem Leser seine neue Heimat näher.

Dabei dürfen natürlich auch praktische Hinweise nicht fehlen: Dazu gehören kleine Spazierrouten, dank derer man auf den Spuren von Wladimir Kaminer durch die Stadt schlendern kann, sowie Adressen origineller Restaurants, Geschäfte und anderer im Buch vorgestellten Attraktionen.

Meine Mutter, ihre Katze und der Staubsauger: Ein Unruhestand in 33 Geschichten: Trotz ihrer 84 Jahre erkundet Wladimir Kaminers Mutter munter die Welt und erlebt dank ihrer unersättlichen Neugier mehr Abenteuer als alle anderen Familienmitglieder – ob beim Englischlernen, beim Verreisen oder beim Einsatz hypermoderner Haushaltsgeräte.

Dabei sammelt sie eine Menge Erfahrungen, die sie natürlich nicht für sich behalten, sondern an die nächste Generation weiterreichen möchte. Schließlich ist Wladimir mittlerweile in einem Alter, in dem man gute Ratschläge zu schätzen weiß und Erziehungsarbeit langsam sinnvoll wird.

Wladimir folgt den Eskapaden seiner Mutter daher mit großem Interesse, allzeit bereit, etwas zu lernen. Und sei es nur, sich nicht von einer sprechenden Uhr terrorisieren zu lassen …

Es gab keinen Sex im Sozialismus: Legenden und Missverständnisse des vorigen Jahrhunderts: Mit hintergründigem Witz und ironischem Augenzwinkern erzählt Wladimir Kaminer Geschichten aus seiner untergegangenen Heimat, der Sowjetunion.

Es ist ein Land voller Überraschungen und Abenteuer, vom Kauf eines Neuwagens über die lebensgefährlichen Feierlichkeiten am Tag der Kosmonautik bis zur täglichen Schnäppchenjagd.

Besonders günstig waren in der UdSSR übrigens nicht nur Brillen, Streichinstrumente und Nasentropfen, sondern auch Steppenschildkröten aus Kasachstan. All das und noch viel mehr erfährt der Leser in diesen hinreißend komischen neuen Geschichten von Deutschlands Lieblingsautor Wladimir Kaminer.

Schönhauser Allee: Deutschland – ein Russen-Märchen: Niemandem gelingt es besser als Wladimir Kaminer, uns das eigene Land wie ein Panoptikum bemerkenswerter Menschen, merkwürdiger Schicksale und unerhörter Begebenheiten erscheinen zu lassen.

Wer hätte beispielsweise vermutet, dass Einkaufen zum Abenteuer werden kann? Auf der Schönhauser Allee kann es das, dank einiger Vietnamesen die ohne Sprachkenntnisse und Zählvermögen den „Laden Lebensmittel“ betreiben. Hier wird die Ware ungeachtet ihres Inhalts nach Verpackung sortiert und der Preis nach Größe festgelegt.

Sollte den Besitzern bei dieser Methode einmal das Geld ausgehen, können sie ja im Spielsalon „Pure Freude“, der von Erik betrieben wird, ihr Glück versuchen. Erik stammt aus Baku, war im früheren Leben Musiker und spielte in der ersten und letzten Heavy Metal Band der aserbeidschanischen Hauptstadt. Doch nicht nur im Spielsalon, überall kann man hier den unverhofften Glückstreffer landen.

Ein überfüllter Müllcontainer entpuppt sich als letzte Ruhestätte einer Bibliothek, aus der es wahre Schätze zu bergen gilt. Vielleicht nicht den Ratgeber „Woher die kleinen Kinder kommen“, ist es doch interessanter zu erfahren, wo die kleinen Kinder hingehen, wenn sie größer werden.

Bedenkenswert sind allerdings die „Stilistischen Grundtendenzen in Lenins Sprache“, die Seite an Seite mit der „Blechtrommel“ und dem bang fragenden „Bin ich ein Verfassungsfeind?“ zwischen Spinatresten verfallen. Ganz zu schweigen von russischer Lyrik inklusive Kriegspoem – guter Soldat, hübsche Strophen, alles gereimt.

Wäre doch schade drum. Schade übrigens auch um das Restaurant, das bei dem Versuch, gebratenes Sushi zu kreieren, in Asche gelegt wurde. So ist eben immer etwas geboten auf den Straßen Berlins…

Meine russischen Nachbarn: So klappt’s auch mit den Nachbarn. Ein Leben ohne Nachbarn ist vielleicht möglich, aber sinnlos. Wer würde sonst in der Wohnung nebenan Tennis spielen, morgens auf der Trompete üben und im Sommer auf dem Balkon grillen?

Und wenn man wie Wladimir Kaminer mit einer Russen-WG unter einem Dach wohnt, wird jeder Tag zum Abenteuer. Ob Sergej liebevoll eine alte Ausgabe des Kapital signiert – „Viel Spaß beim Lesen, mein Mäuschen, dein Marx“ –, um sie dann bei eBay als Rarität zu versteigern, oder ob Andrej ein paar Zeugen Jehovas kapert, weil er so gerne Besuch bekommt:

Die beiden sorgen dafür, dass es nie langweilig wird – und dass man sich bald selbst eine Russen-WG im Haus wünscht. Dann klappt’s auch mit den Nachbarn.

 

Onkel Wanja kommt: Eine Reise durch die Nacht. Onkel Wanja sieht sein letztes Stündlein herannahen und er wünscht sich von seinem Neffen Wladimir nur noch eines: »Bevor ich sterbe, möchte ich noch einmal die Welt bereisen. Vielleicht nicht die ganze Welt, vielleicht nur Europa oder gar nur Deutschland. Und auch dort nur Berlin. Kurzum, schicke mir bitte eine Einladung.« Gesagt, getan.

Als Onkel Wanja in Berlin eintrifft, machen sich die beiden zu Fuß auf den Weg zu Wladimir nach Hause. Es ist ein Spaziergang durch die nächtliche Stadt voller eigentümlicher Begegnungen und unvergesslicher Betrachtungen über das Leben. Was ist gut, was böse? Was bleibt irgendwann von uns? Warum leuchtet die Hose des Onkels im Dunkeln? Und wo gibt es eigentlich die besten Matjes?

Das Leben ist keine Kunst: Geschichten von Künstlerpech und Lebenskünstlern: Lebenskünstler stürzen sich mit Herz, Fantasie und oft einem Schuss Versponnenheit ins Dasein. Sobald sie mit dem Leben zusammenprallen, entsteht eine Geschichte. Etwa die von der Toilettenfrau in der ostdeutschen Provinz, die mit einem berühmten Rapper aneinandergerät.

Oder die Geschichte von dem Verfasser einfühlsamer Absageschreiben in einem kleinen Verlag. Oder von der Berliner Theatertruppe, die in Omsk für Heiterkeit sorgt, weil sie die russische Übersetzung ihres Stückes auswendig gelernt hat – einschließlich des Sprachfehlers der Tonbandstimme.

In seinem hinreißend komischen Buch erzählt Wladimir Kaminer von Menschen, die mit Talent an ihre Arbeit gehen, aber deren wahres Genie in ihrem Umgang mit dem Leben liegt – egal ob sie dabei triumphieren oder grandios scheitern.

 

Küche totalitär: Das Kochbuch des Sozialismus von Wladimir und Olga Kaminer: Es muss nicht immer Kaviar sein – für Russen schon gar nicht. Das wahre Symbol für Luxus und feine Lebensart ist in Russland die Ananas. Dieses Beispiel zeigt: Kulinarisch ist die ehemalige Sowjetunion hierzulande unbekanntes Terrain. Dank Wladimir Kaminer ist damit nun Schluss.

Er führt durch Töpfe und Teller der alten Sowjetrepubliken, bringt dem Laien nebenbei Länder und Leute näher und natürlich die aufregendste Cuisine der Welt! Unterstützt wird er dabei von seiner Frau Olga, die die besten Rezepte aus ihrer Sammlung beisteuert …

Mein deutsches Dschungelbuch: Der neue Bestseller des Kultautors von „Russendisko“, „Schönhauser Allee“ und „Die Reise nach Trulala“: Seine Lesereisen haben Wladimir Kaminer in die entlegensten Winkel des Landes geführt.

In „Dschungelbuch Deutschland“ berichtet er mit seinem unnachahmlichen Humor von seinen abenteuerlichsten und unglaublichsten Erlebnissen – eine irrwitzige Reise durch ein Deutschland, wie es kaum einer kennt.

   

Diesseits von Eden: Neues aus dem Garten: Wladimir Kaminer sucht das Grüne: Schrebergarten war gestern – nun lockt das Leben auf dem Land. Wer träumt nicht vom eigenen kleinen Garten Eden? Wladimir Kaminer findet ihn in einem Dorf vor den Toren Berlins.

Den Schrebergarten hatte seine Familie aufgeben müssen, da man deren Freude an „spontaner Vegetation“ nicht recht teilen wollte. Nun liegt ihr Paradies in Glücklitz – mit einem Häuschen am See, dem angeblich nördlichsten Weinberg der Welt und mit eigenwilligen Einwohnern, die bald mit den neuen Nachbarn Freundschaft schließen.

Für Wladimir Kaminer entpuppt sich das Dorfleben als Abenteuer samt Torpedokäfern und Rettichbeeten, der Organisation einer „Russendisko“ in der Dorfscheune, verschwiegenen Fischen, einem Wetter wie im Bermudadreieck – und natürlich jeder Menge Geschichten …

 

Militärmusik: Mit unnachahmlichem Witz und Charme erzählt Kaminer von den Tücken des Alltags und seinen haarsträubenden Abenteuern im Russland der Gorbatschow-Zeit. Nach der Lektüre dieses Romans bleibt eigentlich nur noch eine Frage offen: Wieso die Sowjetunion nicht schon früher zusammenbrach …

Die Reise nach Trulala: Paris – die Stadt der Liebe und des Eiffelturms, der verwinkelten Gassen und überfüllten Touristenbusse. Hier darf Onkel Boris, ein echter sowjetischer Held der Arbeit, Urlaub machen. Dass sich die vermeintliche französische Metropole zu Beginn des Herbstes in ein nebelverhangenes London verwandelt und in Wahrheit eine Kulisse in der südrussischen Steppe ist, werden die Besucher nie erfahren.

Auf der Krim dagegen ist alles echt, selbst die angesengten Stiefel des im Krieg über der Halbinsel abgeschossenen Joseph Beuys. Und da genug von dem wertvollen Schuhwerk vorhanden scheint, lebt die Bevölkerung nicht schlecht von den Souvenir sammelnden Kunst-Touristen.

Ob in den entlegensten Winkeln der Welt oder in den Strassen der Metropolen, überall lauert das Unerwartete. Und wenn man Wladimir Kaminer als Reiseführer an seiner Seite hat, erlebt man unterwegs zwischen Sibirien und Dänemark, Moskau und Paris garantiert sein blaues Wunder …

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Und noch ein Kaminer:

Karaoke: Wie tanzt man als Pinguin „Die Eroberung des Nordpols“ im Volksballett-Kollektiv? Warum sehen die Mitglieder der Popband „Der kuschelige Mai“ alle aus wie junge Gorbatschows? Und wieso funktioniert der Kassettenrekorder Romantiker 306, ein Wunderwerk sowjetischer Technologie aus Abfällen der Raketenindustrie, nur auf heimischem Territorium?

Von diesen Mysterien und von anderen Begegnungen mit der Welt der Musik erzählt Wladimir Kaminer so charmant wie hinreißend komisch.