Am roten Fluss. Krimi von Marcie Rendon. Sonnensattes Weizenland – Am roten Fluss spielt am Grenzfluss zwischen Norddakota und Minnesota

Sonnensattes Weizenland – Am roten Fluss spielt am Grenzfluss zwischen Norddakota und Minnesota, tief im amerikanischen Weizengürtel. Das Porträt der ländlichen USA aus Sicht der einzelgängerischen jungen Cash ist historisch gesättigt, so lakonisch wie illusionslos, mit einem leisen, rebellischen Humor. Marcie Rendons entschleunigte Erzählweise folgt dem Rhythmus des Lebens auf dem Land.

Zitat: 1970. Eines Morgens liegt ein Toter im Stoppelfeld. Native American wie Cash. Landarbeiter. Keine Papiere. Cash macht sich auf zur Red Lake-Reservation und sucht nach der Familie des Toten. Doch ihre Einmischung ist nicht allen willkommen …

Marcie Rendon, Stammesangehörige der Anishinabe White Earth Nation, ist Dichterin, Dramatikerin und kulturpolitische Aktivistin. »Am roten Fluss« ist ihr Romandebüt, die Originalausgabe erschien Frühjahr 2017. Rendon hält Schreibkurse in Gefängnissen ab und unterstützt indianische und mexikanische Nachwuchskunst.

 

Am roten Fluss von Marcie Rendon
Taschenbuch: 224 Seiten
Argument Verlag mit Ariadne
Erstauflage (6. November 2017)
ISBN-13: 978-3867542296
Taschenbuch EUR 13,00
Verlagsinfo zum Buch Am roten Fluss von Marcie Rendon

 

Richard Nixon sitzt noch (Rücktritt wegen der Watergate-Affäre) fest im Sattel, im Vietnam-Krieg sterben Tausende und Charley Pride führt die CountryCharts an –  völlig entschleunigt erzählt Marcie Rendon vom täglichen Trott der FarmerInnen, der Wander- und Landarbeiter, wie sie ihrem Tagwerk nachgehen. Vorsicht: Wenn Sie diesen Krimi anfangen zu lesen – dann werden auch Sie ihrem Tagewerk NICHT mehr nachgehen können!

 

Klappentext: Sie ist neunzehn und in der Gegend um Fargo bekannt wie ein bunter Hund: Cash, eine trinkfeste Landarbeiterin, die ihren Feierabend meist am Pooltisch verbringt. Eines Morgens liegt ein Toter im Stoppelfeld. Native American wie Cash. Landarbeiter. Keine Papiere. Cash macht sich auf zur Red Lake-Reservation und sucht nach der Familie des Toten. Doch ihre Einmischung ist nicht allen willkommen …

Marcie Rendons Roman spielt 1970 am Grenzfluss zwischen Norddakota und Minnesota, tief im amerikanischen Weizengürtel. Das Porträt der ländlichen USA aus Sicht einer einzelgängerischen jungen Indianerin ist historisch gesättigt, so lakonisch wie illusionslos, mit einem leisen, rebellischen Humor.

“Cash aufgewachsen bei einer endlosen Reihe von Pflegefamilen, ist kratzbürstig, empfindlich, klug, eine Landarbeiterin und Pool-Zockerin. Die coole 19-jährige Cash bringt Rendons um Fargo angesiedelten Krimi zum Leuchten.” Publishers Weekly

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