17. September 2021

Als ich einmal in den Canal Grande fiel: Vom Leben in Venedig. Das ungeschönte Porträt der schönsten Stadt der Welt von Petra Reski

Venedig, vielbesucht und zu Tode geliebt: Petra Reskis Leben in einer Stadt vor dem Untergang

Als ich einmal in den Canal Grande fiel:
Vom Leben in Venedig
Das ungeschönte Porträt der schönsten Stadt der Welt
von Petra Reski
Droemer HC; 1. Edition
(1. März 2021)
Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
ISBN-13: 978-3426278468

   

Von Touristen überrannt, vom Hochwasser bedroht – und dennoch die schönste Stadt der Welt: Petra Reski, die seit den Neunzigern in der Lagunenstadt lebt und sie kennt wie keine Zweite, erzählt so atmosphärisch wie schonungslos vom Leben in Venedig.

Petra Reski fuhr 1989 zum ersten Mal nach Venedig und war fest entschlossen, die Stadt für überschätzt zu halten. Doch dann verlor sie ihr Herz an einen Venezianer – und blieb.

Und nicht erst seit sie eine topetta, ein typi­sches venezianisches Fischerboot, zu steuern weiß, fühlt sie sich in Venedig zu Hause und bangt leidenschaftlich um das Schicksal ihrer Stadt.

Nicht nur das Hochwasser und die Abgase der Kreuzfahrtschiffe setzen Venedigs legendären Bauwerken zu. Es droht auch zu einer Art Disneyland zu verkommen, aus dem alles echte Leben gewichen ist.

Denn da immer mehr Wohnungen in Airbnbs umgewidmet werden, ist normaler Wohnraum Mangelware geworden, weshalb die letzten Einwohner gezwungen sind, aufs Festland auszuwandern.

Doch Petra Reski kennt sie noch: die echten Venezianer und die authentischen Orte dieser Stadt, und sie kennt den Alltag zwischen Gondelserenaden und Bürgerrechtsgruppen, die unver­drossen gegen den Ausverkauf kämpfen.

Ihr Buch Als ich einmal in den Canal Grande fiel: Vom Leben in Venedig
Das ungeschönte Porträt der schönsten Stadt der Welt ist eine lei­denschaftliche Liebeserklärung an Venedig – und ein mitreißender Aufruf zum Widerstand.

„ In Hongkong zählte man die letzten Tage als britische Kronkolonie, in Venedig zählt man die letzten Venezianer. Jeden Tag werden wir weniger, nie werden wir mehr. Mehr werden immer nur die Airbnbs, die Take-Aways, die Kreuzfahrtschiffe, die Hotels und der Zynismus.“ Petra Reski

Petra Reski wurde im Ruhrgebiet geboren. Nach dem Studium besuchte sie die Henri-Nannen-Schule und arbeitete als Redakteurin beim Stern, bevor sie in Venedig ihr Herz verlor. Seit 1991 schreibt sie von dort aus Romane, Sachbücher und Reportagen.

Zuletzt erschien von ihr: „Der Italiener an meiner Seite“ (2006), „Mafia. Von Paten, Pizzerien und falschen Priestern“ (2008), „Von Kamen nach Corleone. Die Mafia in Deutschland“ (2010) sowie ihre Krimireihe um die Ermittlerin Serena Vitale:

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Video: Kurzlesung Petra Reski
»Als ich einmal in den Canal Grande fiel«