Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte von Anna Basener, ihr Anna Basener ist ein wahrhaft todkomischer Roman gelungen

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Als Ungewöhnlichster Buchtitel des Jahres wird ein Literaturpreis bezeichnet, der jährlich auf der Leipziger Buchmesse vergeben wird.

Preisträger 2017
Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte von Anna Basener

Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte
von Anna Basener
Broschiert: 320 Seiten
Verlag: Eichborn
(16. März 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3847906254
Werbung: Kindle 12,99 EUR
Broschiert 16,90 EUR
gebraucht ab 4,73 EUR bei Amazon.de

Buchzitat: Die Omma ist eine Ruhrpottikone.

Sie war mal Wirtschafterin im Puff,
bis sie den brutalen Zuhälter nicht mehr ertragen und ihn kurzerhand mit einer Flasche Korn erschlagen hat.

Als die Mitzi,
ehemalige Prostituierte und enge Vertraute der Omma,
plötzlich stirbt,
bricht die Omma alle Zelte in Essen ab und zieht zu ihrer Enkelin Bianca.

Nach Berlin-Kreuzberg.
Bianca wundert sich sehr,
dass die vitale Mitzi plötzlich tot sein soll und die Omma ihr geliebtes Essen verlässt.

Bianca stellt immer mehr Fragen
– bis sie eine Antwort erhält,
die sie nicht hören wollte …

Anna Basener ist ein todkomischer Roman mit zwei unerschrockenen Heldinnen gelungen, die erst dann wirklich zur Familie werden, als sie gezwungenermaßen zusammenziehen.

Anna Basener (* 1983 in Essen) ist eine deutsche Schriftstellerin. Anna Basener studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim. Die Studiengebühren finanzierte sie durch das Schreiben von Heftromanen für den Bastei Verlag.

2010 erschien mit ihrem Ratgeber Heftromane schreiben und veröffentlichen das erste Buch zum Schreiben von Romanheften, ein Leitfaden zum Verfassen von Liebesromanen und laut Deutschlandfunk das Standardwerk.

Sie publizierte vor allem unter dem Pseudonym Catharina Chrysander Groschenromane in den Genres Adel und Heimat – sowie einen Sexwestern als „Jack Stade“. 2013 erschien mit dem Fürstenroman Nr. 2429 Die Musik ist mein Leben Anna Baseners letzter Groschenroman.

Anna Baseners literarisches Debüt Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte erschien 2017 im Eichborn Verlag und läuft seit Februar 2019 als musikalische Komödie am Schauspiel Dortmund.

Adolf Winkelmann hat sich die Filmrechte an der kettenrauchenden Ruhrpottikone und ihren Huren gesichert und arbeitet aktuell an der Verfilmung.

Anna Baseners zweites Buch Schund und Sühne erschien 2019, spielt in der glamourösen Welt der Adels und konfrontiert funkelnden Kitsch mit selbstironischer Popliteratur.

Während sie damit auf Lesereise ist, schoss ihr Audible-Hörspiel Die juten Sitten, über Nacht auf Platz 1 der Bestsellerliste.

Webseite: www.annabasener.de

Veröffentlichungen (Auswahl)

Liebes- und Heftromane schreiben und veröffentlichen: Wie Sie erfolgreiche Liebesromane schreiben und Buchverlage dafür begeistern (Deutsch) 11. November 2019 von Anna Basener, Gebundenes Buch ab 18,99 EUR bei Amazon.de

Lagerfeld your life: Seine besten Mode- und Lifestyletipps (Deutsch) 27. November 2019 von Anna Basener  (Autor), Evelyn Neuss (Illustrator), gebraucht ab 12,14 EUR bei Amazon.de

© Cover und Klappentexte (Buchzitat) bleiben stets Eigentum des Urhebers und/oder des Verlags. Von VintageBuch teilweise ergänzt durch Wikipedia-Informationen und weitere Recherchen.

Hinweis:

Die Leipziger Buchmesse 2020 findet nicht statt
Stadt Leipzig und Leipziger Buchmesse beschließen Absage

Zitat: Die Leipziger Buchmesse, die Frühjahrsschau der deutschen Buchbranche, findet nicht wie geplant vom 12. bis 15. März statt. Gleiches gilt für das im Verbund stattfindende Lesefest Leipzig liest, die Manga-Comic-Con und die Leipziger Antiquariatsmesse.

Das Gesundheitsamt Leipzig ist der Aufforderung des Bundesgesundheits- und des Bundeswirtschaftsministeriums gefolgt, wonach eine Rückverfolgbarkeit von Kontaktpersonen bei Großveranstaltungen gewährleistet sein muss.

Es empfahl dringend, dass jeder Messeteilnehmer schriftlich belegen muss, nicht aus definierten Risikogebieten zu stammen oder Kontakt zu Personen aus Risikogebieten gehabt zu haben. Das ist angesichts von rund 2.500 Ausstellern und rund 280.000 erwarteter Besucher nicht sicherzustellen. Die Stadt Leipzig und die Leipziger Messe beschlossen daher die Absage.

„Die Gesundheit unserer Bürger und der Stadt steht für uns an erster Stelle“, betont Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig. „Die Entscheidung über die Absage der Leipziger Buchmesse wurde auf Grundlage der Empfehlung der zuständigen Fachbehörden getroffen. Sie allein verfügen über die notwendigen Fachkenntnisse und Kompetenz zur Lagebeurteilung.“

„Sicherheit geht vor“, sagte Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe. „Die Leipziger Buchmesse ist ein Fixpunkt der deutschsprachigen Literatur, ein Höhepunkt im Messekalender der Buchbranche.

Vor diesem Hintergrund haben wir seit Ausbruch von Covid-19 laufend unsere Sicherheitsvorkehrungen auf dem Messegelände erhöht, um die Gesundheit der Aussteller, Besucher, Gäste und Mitarbeiter zu schützen. Doch angesichts der aktuellen Situation schätzen wir im Einklang mit der Stadt Leipzig das Risiko für die Gesundheit unserer Aussteller, Besucher, Gäste und Mitarbeiter bei der Leipziger Buchmesse als zu groß ein.“

Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse: „Wir bedauern zutiefst, dass wir diesen Schritt gehen und die beiden Messen absagen müssen. Solch eine schwere Entscheidung mussten wir in den letzten sieben Jahrzehnten der Leipziger Buchmesse noch nie treffen.

Sie ist bitter für uns und für die gesamte Buchbranche. Ich danke allen Ausstellern, Partnern und Besuchern, die uns die Treue halten. Wir bitten sie jetzt um Verständnis und wir freuen uns, wenn wir uns zur

nächsten Leipziger Buchmesse vom 18. bis 21. März 2021

wiedersehen.“

Ministerpräsident Michael Kretschmer betonte: „Unser Ziel ist es, die sächsische Bevölkerung zu schützen und eine Ausbreitung des Coronavirus so weit wie möglich einzudämmen und zu bekämpfen. Dafür gilt es, konsequent, präventiv und verantwortungsbewusst zu handeln.

Die Leipziger Buchmesse ist Treffpunkt für hunderttausende Menschen aus der ganzen Welt. Gesundheit und Sicherheit gehen in diesem Fall ganz klar vor.“

Gesundheitsministerin Petra Köpping sagte: „Die Absage der Buchmesse ist eine sehr traurige, aber richtige Entscheidung. Der Gesundheitsschutz der Bevölkerung geht vor. Die Entscheidung zeugt von großer Verantwortung für die Besucher, Autoren und Verleger, um vor der Ausbreitung des Coronavirus zu schützen.

Auch wenn die Absage der Buchmesse sehr schmerzt, Leipzig ist und bleibt eine international bedeutsame Buchstadt. Ich hoffe sehr auf das Verständnis der Lesefreunde, die sich auf die Messe gefreut haben.“

Das Gesundheitsamt der Stadt Leipzig verweist auf die aktuelle Einschätzung des Robert-Koch-Instituts, das die Risikobewertung für die Weiterverbreitung des Coronavirus am Montag von „gering bis mäßig“ auf „mäßig“ angehoben hat. Es handele sich um ein neuartiges Virus, dessen Eigenschaften noch erforscht werden müssen.

Bisher ist bekannt, dass auch Menschen ohne Krankheitszeichen das Virus übertragen können. Das mache Präventionsmaßnahmen bei Großveranstaltungen sehr schwierig.

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Coronavirus, Vorsorge Ratgeber:
Schutzmaßnahmen für eine Pandemie

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25. Februar 2020
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