1918: Die Deutschen zwischen Weltkrieg und Revolution. Herausgegeben von Gerhard Hirschfeld, Gerd Krumeich und Irina Renz

1918: Die Deutschen zwischen Weltkrieg und Revolution. Herausgegeben von Gerhard Hirschfeld, Gerd Krumeich und Irina Renz

 

Ein Jahr verändert Deutschland

 

Zitat: Nach vier Jahren eines blutigen Krieges kollabiert das kaiserliche Deutschland 1918 beinahe über Nacht – nahezu widerstandslos, geradezu fatalistisch.

 

Warum?

 

Dieses Buch lässt hautnah miterleben, wie die Zeitgenossen das dramatische letzte Jahr des Ersten Weltkriegs wahrnahmen, das mit neuen Hoffnungen auf einen militärischen Sieg begann – und mit der

endgültigen Niederlage,
Revolution und
Bürgerkrieg endete.

 

Tagebucheinträge und Briefe, Bilder und Dokumente machen die gegensätzlichen Haltungen und Erfahrungen in der Kriegsgesellschaft anschaulich: die Gewalt an der Front und der Hunger in der Heimat, der Zynismus der militärischen Führung und die Illusionen vieler Bürger, Veränderungswille und die Furcht vor russischen Verhältnissen.

Eingebettet ist dieses faszinierende Panorama in Überblicke zum Verlauf und den Konsequenzen des Jahres 1918:

1918: Die Deutschen zwischen Weltkrieg und Revolution. Herausgegeben von Gerhard Hirschfeld, Gerd Krumeich und Irina Renz
Gebundene Ausgabe: 312 Seiten
Abbildungen s/w: 50
1 Karte
Ch. Links Verlag
(7. März 2018)
ISBN-13: 978-3861539902
Gebundene Ausgabe EUR 25,00

 

Verlagsinfo zum Werk
1918: Die Deutschen zwischen Weltkrieg und Revolution

 

1918: Die Deutschen zwischen Weltkrieg und Revolution
bewerte ich wie folgt: sehr zufrieden = 9 Punkte:
Handlung, Thema: 8 Punkte
Spannung: 9 Punkte
Schreibstil: 9 Punkte
weiterführende Fotografien: 9 Punkte
Dokumentation: 9 Punkte

 

Aus dem Inhalt

1918: “… die schrecklichste Jahreszahl der deutschen Geschichte”
Frühjahr der Hoffnungen (Januar bis April)
Sommer der Enttäuschungen (Mai bis August)
Herbst der Niederlage (September und Oktober)
Winter der Revolution (November und Dezember)

Sebastian Haffner: Erinnerungen an das Jahr 1918
1918 – Nachkrieg und Erinnerung

 

Prof. Dr. Gerhard Hirschfeld leitete von 1989 bis 2011 die Stuttgarter Bibliothek für Zeitgeschichte, er ist Honorarprofessor der Universität Stuttgart, Gastprofessor an der Universität Wuhan (China) sowie Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher und Aufsätze, insbesondere zur Geschichte der beiden Weltkriege.

Prof. Dr. Gerd Krumeich war bis 2010 Inhaber des Lehrstuhls für Neuere Geschichte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, er ist Mitbegründer des »Historial de la Grande Guerre« in Péronne/Somme, zahlreiche Publikationen zur Geschichte des Ersten Weltkriegs sowie zur Geschichte Frankreichs und der deutsch-französischen Beziehungen.

Irina Renz ist Leiterin der Sammlung »Lebensdokumente« der Bibliothek für Zeitgeschichte in der Württembergischen Landesbibliothek, zahlreiche Veröffentlichungen zu den beiden Weltkriegen.

 

Veranstaltungen

22.03.2018, 17:30 Uhr
Vortrag von Gerhard Hirschfeld
Freie Universität Bozen
Universitätsplatz 1
39100 Bozen

10.04.2018, 18:00 Uhr
Vortrag von Prof. Dr. Gerd Krumeich
Altes Rathaus
Rathausplatz 1
73728 Esslingen

15.06.2018, 15:00 Uhr
Tagung zum Ende des Ersten Weltkriegs
Die Hegge e.V.
Niesen – Hegge 4
34439 Willebadessen