28. November 2021
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1914. 01. August. Erster Weltkrieg. Bodensee. Mondjahre. Roman von Eva-Maria Bast

Eva-Maria Bast
Mondjahre
Ein historischer Roman vom Bodensee
466 S. / 12 x 20 cm / Paperback
Februar 2014
ISBN 978-3-8392-1545-6
Verlags-Info zum Buch: Gmeiner-Verlag

Kriegswirren
Ein historischer Bodensee-Roman von Eva-Maria Bast

Autorin Eva-Maria Bast veröffentlicht nach zwei erfolgreichen Krimis ihren ersten zeitgeschichtlichen Roman: Mondjahre erzählt die spannenden Schicksale dreier junger Frauen während des ersten Weltkrieges. Das Leben der Protagonistinnen Johanna, Sophie und Luise ist seit dem Ausbruch des Krieges von Verlusten und Ängsten geprägt.

Dennoch verlieren die drei nie die Hoffnung und lernen die wenigen Glücksmomente zu schätzen. Die mitreißende Familiensaga spielt vor der traumhaften Kulisse des Bodensees.

Zum Buch

Deutsches Reich 1914. Johanna, Sophie und Luise sind drei mutige, starke und schöne junge Frauen, die Zukunft liegt verheißungsvoll vor ihnen. Doch dann bricht der Krieg aus und sie lernen das Leben von seiner finstersten Seite kennen. Sophie erwartet ein Kind von einem Franzosen, der jetzt Feind ist, Luise und Johanna geraten in russische Gefangenschaft. Der Krieg verlangt ihnen alles ab. Aber er macht sie auch stärker.

Die Autorin

Eva-Maria Bast, Jahrgang 1978, ist Journalistin, Autorin und Leiterin des Medien- und Journalistenbüros Bast Medien Service, Büro Bast & Thissen. Eva-Maria Bast initiierte und schrieb die Buchreihe „Geheimnisse der Heimat“, die 2011 in der edition Südkurier startete, rasch zu einem regionalen Bestseller wurde und für die der Südkurier 2012 mit dem Oscar der Zeitungsbranche, dem deutschen Lokaljournalistenpreis der Konrad Adenauer Stiftung (Kategorie Geschichte) ausgezeichnet wurde. Die Reihe wird seither laufend erweitert.

2012 begann sie sich auch der Belletristik zu widmen. Nach zwei Krimis ist Mondjahre nun ihr erster historischer Roman. Eva-Maria Bast lebt mit ihrer Familie in Überlingen am Bodensee.

Nach zwei Krimis, die beim Gmeiner-Verlag erschienen sind, legt sie nun den zweiten Teil ihrer historischen Mondjahre-Trilogie vor. Eva-Maria Bast lebt mit ihrer Familie am Bodensee.

Gmeiner Verlag: Eva-Maria Bast, Kornblumenjahre
Gmeiner Verlag: Eva-Maria Bast, Mondjahre
Gmeiner Verlag: Eva-Maria Bast, Dornenjahre
Gmeiner Verlag: Eva-Maria Bast, Tulpentanz
Gmeiner Verlag: Eva-Maria Bast, Vergissmichnicht

Begleitmaterial zum Buch Kornblumenjahre von Eva-Maria Bast:

Autorenseite von Eva-Maria Bast bei Amazon.de

1914

Wikipedia: Das Jahr 1914 stellt in mehrfacher Hinsicht eine historische Zäsur dar. Das Attentat von Sarajevo, bei dem serbische Nationalisten den österreichisch-ungarischen Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand und seine Gemahlin Sophie ermorden, löst die Julikrise aus, und mit dem darauf folgenden Ersten Weltkrieg schlittert die Menschheit in die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“.

Damit endet unter anderem die Belle Époque und die von manchen als „Langes 19. Jahrhundert“ bezeichnete Ära der Emanzipation des Bürgertums und das Zeitalter des Imperialismus.

(Wikipedia: Belle Époque (frz. für „schöne Epoche“) ist die Bezeichnung für eine Zeitspanne von etwa 30 Jahren um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, hauptsächlich in Europa. Die genaue Datierung ist nicht verbindlich geregelt. Meist wird die Zeit von 1884 bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 genannt. Für die Zeit vor der Jahrhundertwende ist auch der Begriff Fin de Siècle („Jahrhundertende“) gebräuchlich)

Wikipedia: Langes 19. Jahrhundert (Unter dem langen 19. Jahrhundert versteht man nach Eric Hobsbawm die Phase von 1789 bis 1914. In der Französischen Revolution hatte das Bürgertum die Vorherrschaft des Adels durchbrochen. Das Ende des langen 19. Jahrhunderts ergibt sich durch die politischen Umbrüche im Gefolge des Ersten Weltkriegs, die sich in einer Demokratisierung oder Popularisierung niederschlugen.

Da die für das 19. Jahrhundert als charakteristisch angesehene Epoche somit ca. 125 Jahre umfasst, scheint das 19. Jahrhundert um ungefähr 25 Jahre „zu lang“. Analog dazu fasst man auch die Epoche von 1914 bis 1989 als Einheit und spricht vom „kurzen 20. Jahrhundert“. Getrennt werden diese beiden Jahrhunderte durch die sogenannte „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ – den Ersten Weltkrieg).)

Der Krieg, der sich aufgrund einer Mischung aus Großmachtphantasien und vielfachen politischen Fehleinschätzungen von einem regionalen Konflikt auf dem Balkan rasch auf die meisten Länder Europas – und deren Kolonien – ausweitet, wird anfangs mit überwiegender Begeisterung und Patriotismus aufgenommen, während kritische Stimmen, unter ihnen der neu gewählte Papst Benedikt XV., kaum zu hören sind.

Doch der allseits vorherrschende Optimismus, die Kampfhandlungen noch im gleichen Jahr siegreich beenden zu können, stellt sich bald als Illusion heraus. Und während sich langsam ein langwieriger Stellungs- und Grabenkrieg entwickelt, blitzt mit dem Weihnachtsfrieden ein letztes Mal so etwas wie Menschlichkeit an der Westfront auf.

Julikrise und Erster Weltkrieg
Siehe auch: Wikipedia Chronologie des Ersten Weltkrieges#1914

Das Attentat von Sarajevo und die Julikrise
Wikipedia Hauptartikel: Attentat von Sarajevo
Wikipedia Hauptartikel: Julikrise 1914
Wikipedia Hauptartikel: Chronologie der Julikrise 1914

Kriegsbeginn und Augusterlebnis
Wikipedia Hauptartikel: Augusterlebnis
Wikipedia Hauptartikel: Ideen von 1914 (Der Begriff Ideen von 1914 beschreibt die publizistische Reaktion national gesinnter Intellektueller in Deutschland auf den Ausbruch des Ersten Weltkrieges und das sogenannte Augusterlebnis. Während des Krieges entwickelten sich daraus nationalpolitische Sinndeutungen und Zukunftsentwürfe. Sie umfassten u. a. Vorstellungen über die politische Neugestaltung Deutschlands, die auf eine Aufhebung der Ideale der Französischen Revolution, der „Ideen von 1789“ – Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – gerichtet waren. Dabei wurden antiliberale, antidemokratische und korporatistische Konzeptionen von Staat und Volk befürwortet, oft ohne diese Stimmungslagen zu konkretisieren).

Der Krieg in Europa
Wikipedia Hauptartikel: Erster Weltkrieg

Mesopotamien und Ägypten
Wikipedia Hauptartikel: Erster Weltkrieg in Persien (Der Erste Weltkrieg in Persien war ein Nebenkriegsschauplatz des Ersten Weltkriegs. Die Kampfhandlungen griffen Ende 1914 auf das Gebiet des neutralen Persien über und dauerten in der Folge bis 1921 an. Auf Seiten der Entente nahmen Truppen des britischen Empire und des Russischen Kaiserreiches teil. Seitens der Mittelmächte waren in erster Linie osmanische Truppen sowie deutsche und österreichische Offiziere beteiligt, die als Militärberater persische Truppenteile befehligten. Das einheimische Militär, vor allem die persische Kosakenbrigade und die persische Gendarmerie, kämpfte gegen die russischen und britischen Einheiten. Irreguläre Stammesmilizen griffen regional in die Auseinandersetzungen ein).

Der Krieg in den Kolonien
Wikipedia Hauptartikel: Erster Weltkrieg außerhalb Europas (Der Erste Weltkrieg außerhalb Europas umfasste zahlreiche Nebenkriegsschauplätze des Ersten Weltkriegs. Es kam unter anderem zu Kampfhandlungen um die deutschen Kolonien in Afrika, Asien und dem Pazifik. Die meisten deutschen Überseegebiete wurden nach kurzen Kämpfen von der Entente und ihren Verbündeten eingenommen.

Die Kolonialstreitkräfte waren nicht für den Krieg gegen äußere Gegner vorgesehen gewesen und die deutschen Territorien waren sämtlich von Gebieten unter Kontrolle der Entente umgeben, die dazu auch die Kontrolle über die Seewege innehatten. Lediglich in Ostafrika dauerten die Kampfhandlungen über das Jahr 1916 hinaus an. Die letzten Einheiten der dortigen Schutztruppe kapitulierten erst nach dem offiziellen Waffenstillstand in Europa.

Weitere Kriegsschauplätze außerhalb Europas lagen im Kaukasus sowie in den orientalischen Gebieten des Osmanischen Reiches (Hedschas, Levante, Mesopotamien). Außerdem kam es vor allem in Afrika und Asien zu Agententätigkeiten, Nachrichtenmissionen sowie Unterstützungsaktionen zur Anregung von Aufständen).

Der Krieg in Westafrika
Wikipedia Hauptartikel: Togo im Ersten Weltkrieg (Das heutige Togo war seit 1884 eine deutsche Kolonie, deren Grenzen zu den britischen und französischen Nachbarkolonien sich bis 1911 mehrfach änderten. Togo besaß aufgrund der transkontinentalen Funkstation Kamina Bedeutung als Fernmeldepunkt für die überseeischen Nachrichtenverbindungen des deutschen Reiches mit seinen Kolonialgebieten. Kurz nach dem Beginn des Ersten Weltkriegs wurde das Gebiet binnen eines Monats besetzt).

Wikipedia Hauptartikel: Kamerun im Ersten Weltkrieg (Die deutsche Kolonie Kamerun wurde kurz nach Beginn des Ersten Weltkrieges im August 1914 zum Schauplatz von Kampfhandlungen. Die Schutztruppe führte bis Anfang 1916 Abwehrgefechte gegen das Vordringen britischer, französischer und belgischer Einheiten auf das Gebiet der Kolonie durch. Die Reste der deutschen Streitkräfte und der Zivilverwaltung nahmen schließlich Zuflucht im angrenzenden neutralen spanischen Äquatorialguinea. Kamerun wurde zwischen Frankreich und Großbritannien aufgeteilt).

Der Krieg im südlichen Afrika
Wikipedia Hauptartikel: Erster Weltkrieg in Südwestafrika (Der Krieg in Südwestafrika war ein kolonialer Nebenkriegsschauplatz des Ersten Weltkrieges in der Zeit von August 1914 bis Juli 1915. Dabei kam es zu Kampfhandlungen um die deutsche Kolonie Deutsch-Südwestafrika (heute Namibia). Die Kämpfe erstreckten sich auch auf die Südgrenze Portugiesisch-Westafrikas (heute Angola) sowie auf Teile der Südafrikanischen Union (heute Südafrika). Nach kurzen Grenzgefechten und der Besetzung von Küstenplätzen erfolgte die Eroberung durch Unionstruppen von Süden nach Norden.

Mitte 1915 kapitulierte die deutsche Schutztruppe. Das „Schutzgebiet“ Deutsch-Südwest wurde nach dem Ende des Krieges in Europa zu einem Mandatsgebiet des Völkerbundes unter südafrikanischer Verwaltung).

Der Krieg in Ostafrika
Wikipedia Hauptartikel: Erster Weltkrieg in Ostafrika (Die Kämpfe in Ostafrika während des Ersten Weltkrieges hielten über die gesamte Dauer des Krieges an. Diese Kämpfe wurden hauptsächlich auf dem Boden der damaligen Kolonie Deutsch-Ostafrika, aber auch im britischen Kenia, dem portugiesischen Mosambik und anderen Nachbarländern ausgetragen.

Es standen sich dabei einerseits die deutsche Schutztruppe und andererseits verbündete Streitkräfte des Britischen Weltreichs sowie Portugals und Belgiens gegenüber. Die Mehrzahl der Beteiligten auf beiden Seiten waren Afrikaner, die als Kolonialsoldaten unter dem Befehl europäischer Offiziere gegeneinander kämpften oder als Träger für den Nachschub eingesetzt waren. Es kamen vorübergehend auch zahlreiche weiße Südafrikaner sowie Soldaten der britisch-indischen Armee zum Einsatz).

Wikipedia Hauptartikel: Träger in Ostafrika im Ersten Weltkrieg (Die Träger in Ostafrika im Ersten Weltkrieg ermöglichten durch ihre Leistung erst eine Kriegsführung mit europäischen Methoden. Um auf britischer und belgischer Seite rund 130.000 Soldaten zu versorgen, waren weit über eine Million Träger notwendig. Die Geschichte der Träger auf deutscher und portugiesischer Seite ist kaum erforscht).

See- und Luftkrieg
Wikipedia Hauptartikel: Seekrieg im Ersten Weltkrieg (Der Seekrieg im Ersten Weltkrieg wurde auf allen Weltmeeren ausgefochten, hatte seinen Schwerpunkt jedoch in der Nordsee).

Bildende Kunst
Wikipedia Hauptartikel: Kunstjahr 1914

Musik und Theater
Wikipedia Hauptartikel: Musikjahr 1914

Amazon, Buchauswahl: Erster Weltkrieg